{"id":10419,"date":"2010-10-31T09:08:23","date_gmt":"2010-10-31T07:08:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ankegroener.de\/?p=10419"},"modified":"2010-10-31T09:08:23","modified_gmt":"2010-10-31T07:08:23","slug":"bucher-oktober-2010","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ankegroener.de\/blog\/?p=10419","title":{"rendered":"B\u00fccher Oktober 2010"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.ankegroener.de\/razza\/..\/Bilder\/buecher10_oktober.jpg\" alt=\"\" title=\"buecher10_oktober\" width=\"380\" height=\"320\" class=\"alignnone size-full wp-image-10918\" \/><\/p>\n<p><strong>Joseph Conrad \u2013 <em><a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/Heart-Darkness-Oxford-Worlds-Classics\/dp\/0199536015\/\">&#8220;Heart of Darkness&#8221; and Other Tales<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n<p>Das Buch versammelt die wohl bekannteste Novelle von Conrad und drei k\u00fcrzere Geschichten, die alle ein Thema, eine Person etc. mit <em><a href=\"http:\/\/www.readprint.com\/work-423\/Heart-of-Darkness-Joseph-Conrad\">Heart of Darkness<\/a><\/em> gemeinsam haben. <em><a href=\"http:\/\/www.readprint.com\/work-431\/An-Outpost-of-Progress-Joseph-Conrad\">An Outpost of Progress<\/a><\/em> beschreibt den Aufenthalt zweier Wei\u00dfer in einer Station in Belgisch-Kongo; in <em><a href=\"http:\/\/www.readprint.com\/work-429\/Karain-A-Memoir-Joseph-Conrad\">Karain<\/a><\/em> geht es um einen malaysischen Mann, der vor einer Vision flieht; in <em><a href=\"http:\/\/www.readprint.com\/work-2840\/Youth-Joseph-Conrad\">Youth<\/a><\/em> verfolgen wir die lange Reise eines Schiffs nach Bangkok und treffen Marlow, den Erz\u00e4hler aus <em>Heart<\/em>, zum ersten Mal. <\/p>\n<p>Ich finde es schwierig, Klassiker zu besprechen, weil alles schon gesagt wurde, weil jeder sich die Cliff Notes durchlesen kann oder die <a href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Heart_of_Darkness\">Wikipedia<\/a>. Mich hat an allen Geschichten vor allem die Sprache begeistert. Das klingt wahrscheinlich bl\u00f6d, aber ich habe selten S\u00e4tze gelesen, in denen ich mich vor jedem Adjektiv verbeugen wollte. Gerade die ollen Adjektive machen ja gerne aus h\u00fcbschen Geschichten \u00fcberfrachteten Schmonz, aber hier hatte ich bei so ziemlich jedem Wort das Gef\u00fchl, dass jemand sehr lange \u00fcber eben dieses Wort nachgedacht und es erst nach stundenlangem Abw\u00e4gen hingeschrieben hat. Die Sprache Conrads ist nicht nur pr\u00e4zise und transportiert so unglaublich viel, sondern sie hat mich mal wieder \u2013\u00a0schon lange nicht mehr gehabt, dieses Gef\u00fchl \u2013 ehrf\u00fcrchtig werden lassen. Ehrf\u00fcrchtig vor den M\u00f6glichkeiten, die ein paar Buchstaben auf Papier er\u00f6ffnen.<\/p>\n<blockquote><p>&#8220;I remained to dream the nightmare out to the end, and to show my loyalty to Kurtz once more. Destiny. My destiny! Droll thing life is \u2013 that mysterious arrangement of merciless logic for a futile purpose. The most you can hope from it is some knowledge of yourself \u2013 that comes too late \u2013 a crop of unextinguishable regrets. I have wrestled with death. It is the most unexciting contest you can imagine. It takes place in an impalpable greyness, with nothing underfoot, with nothing around, without spectators, without clamour, without glory, without the great desire of victory, without the great fear of defeat, in a sickly atmosphere of tepid scepticism, without much belief in your own right, and still less in that of your adversary. If such is the form of ultimate wisdom, then life is a greater riddle than some of us think it to be. I was within a hair&#8217;s breadth of the last opportunity for pronouncement, and I found with humiliation that probably I would have nothing to say. This is the reason why I affirm that Kurtz was a remarkable man. He had something to say. He said it. Since I had peeped over the edge myself, I understand better the meaning of his stare, that could not see the flame of the candle, but was wide enough to embrace the whole universe, piercing enough to penetrate all the hearts that beat in the darkness. He had summed up \u2013 he had judged. &#8216;The horror!&#8217; He was a remarkable man.&#8221;<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Jonathan Franzen \u2013 <em><a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/Freedom-Jonathan-Franzen\/dp\/0374532575\/\">Freedom<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n<p>Ich mag Familiengeschichten. Ich mag die Erz\u00e4hlweise von Franzen in <em>Freedom<\/em>, die mir weitaus weniger schwafelig vorkam als in <em>The Corrections<\/em> \u2013 aber ich muss zugeben, dass das Buch lange her ist und ich mich kaum daran erinnern kann; nur dass ich einige Seiten quergelesen habe, weil ich ungeduldig wurde. Hier war es genau das Gegenteil: Ich h\u00e4tte gerne noch 500 Seiten mehr gehabt, dir mir von Patty erz\u00e4hlen, einer Hausfrau, ihrem Mann Walter, der sich mehr und mehr f\u00fcr die Umwelt einsetzt, Richard, ihrem Collegefreund, der immer nur Musik machen wollte, den Kindern, Nachbarn, Kollegen und wie sie alle gemeinsam 20, 30 Jahre \u00e4lter werden.<\/p>\n<p><em>Freedom<\/em> f\u00fchlt sich manchmal an wie die Beschreibung eines einzigen, gro\u00dfen Luxusproblems: Die Figuren sind allersch\u00f6nste Mittelklasse, sie m\u00fcssen nicht \u00fcberlegen, woher morgen das Mittagessen kommt oder ob die Kinder sich das College leisten k\u00f6nnen, sie sind nicht krank, keine Randgruppe und trotzdem ist das Leben manchmal so schwer, dass man morgens nicht aus dem Bett m\u00f6chte. Und weil ich selber so ein sch\u00f6nes Mittelklassekind bin, kann ich niemandem im Buch b\u00f6se sein, dass es ihm oder ihr gerade schlecht geht wegen Dingen, die Menschen in anderen Erdteilen und anderen Lebensumst\u00e4nden als \u201eGeht&#8217;s noch?\u201c abtun w\u00fcrden. Ganz \u00fcberst\u00fcrzt zusammengefasst w\u00e4re <em>Freedom<\/em>: Freiheit ist eine Last. Eine sch\u00f6ne, aber eine Last. Aber da sind netterweise noch ein paar Nuancen, die das ganze vom satten Wohlstandsbuch zum scharfen Portr\u00e4t werden lassen. Ich verkneife mir gerade den Zusatz \u201eeiner Generation\u201c, aber insgeheim finde ich doch, dass es passt.<\/p>\n<p>(<a href=\"http:\/\/www.amazon.com\/Freedom-Novel-Oprahs-Book-Club\/dp\/0312600844\/\">Leseprobe<\/a> bei amazon.com)<\/p>\n<p><strong>Anthony Holden \u2013 <em><a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/Man-Who-Wrote-Mozart-Extraordinary\/dp\/075382180X\/\">The Man Who Wrote Mozart<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n<p><em>The Man<\/em> ist eine Biografie \u00fcber Lorenzo Da Ponte, der Librettist von drei Mozart-Opern. Der Mann ist fast 90 Jahre alt geworden, und daher ist seine Zeit mit Mozart auch nur ein kleiner Teil seines langen Lebens \u2013 wenn Sie sich das bitte mal in der <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Lorenzo_da_Ponte\">Wikipedia<\/a> durchlesen w\u00fcrden? Genau diesen Wikipedia-Eintrag habe ich nur \u00fcberflogen, als ich die <a href=\"http:\/\/www.ankegroener.de\/?p=10202\">Mozart-Biografie<\/a> gelesen habe, in der Da Pontes Leben kurz angerissen wird, und ich dachte, das klingt spannend, dar\u00fcber willst du Genaueres lesen. Spannend war Da Pontes Leben sicher, aber <em>The Man<\/em> kann das leider nicht transportieren.<\/p>\n<p>Der Stil war durchaus lesbar, aber es kam mir manchmal wie eine blo\u00dfe Aneinanderreihung von Jahreszahlen und Anekdoten vor. Mir hat ein bisschen der rote Faden gefehlt, ein Grundgef\u00fchl, eine Grundhaltung, die die vielen Fehltritte und falschen Entscheidungen erkl\u00e4rt, weswegen Da Ponte trotz diverser Karrieren und Umz\u00fcge an seinem Lebensende ziemlich verarmt und ziemlich verbittert war. Ich habe eine Einordnung in die Historie vermisst, die um Da Ponte herum passiert. Einige wenige Fakten haben mich sein Leben immerhin ein bisschen besser verstehen lassen, so zum Beispiel die Tatsache, dass Komponisten und Librettisten ihre Werke selbst gedruckt und sie dann zur Vorstellung verkauft haben; damit konnte erstens das Publikum mitlesen, was auf der B\u00fchne gesungen wurde (das habe ich mich ja immer gefragt, ob jemals jemand eine Sopranistin verstanden hat, ohne zu wissen, was sie singt) und es war zweitens eine kleine Einnahmequelle f\u00fcr die K\u00fcnstler. Solche Details machen f\u00fcr mich eine Biografie fassbar, und davon gab es leider viel zu wenige.<\/p>\n<p><strong>Audrey Niffenegger \u2013 <em><a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/Her-Fearful-Symmetry-Audrey-Niffenegger\/dp\/0099524171\/\">Her fearful symmetry<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n<p><em>The Time-Traveller&#8217;s Wife<\/em> fand ich ja sehr schnuffig, und deswegen wollte ich nat\u00fcrlich wieder ein Schnuffibuch haben. Hab ich aber nicht bekommen. <em>Symmetry<\/em> f\u00e4ngt irgendwie unangenehm und voller Vorahnungen an, wird dann zu einer viktorianischen Gespenstergeschichte und endet genau da, wo ich es nicht haben wollte. <\/p>\n<p>Alles beginnt mit einem Todesfall: Elspeth stirbt, die Geliebte von Robert; beide wohnen in London in getrennten Wohnungen im gleichen Haus, das neben einem Friedhof steht, auf dem Robert F\u00fchrungen macht und \u00fcber den er ein Buch schreibt. Die dritte Partie des Hauses ist ein niederl\u00e4ndisches Paar, wovon der Ehemann Martin unter Neurosen leidet, das Haus so gut wie nie mehr verl\u00e4sst, drei Stunden duscht und den Fu\u00dfboden mit der Zahnb\u00fcrste schrubbt. Elsbeth hinterl\u00e4sst ihre Wohnung den Zwillingst\u00f6chtern ihrer Zwillingsschwester (ja, genau), die in Amerika wohnen und die sie nie gesehen hat. Julia und Valentina werden von Anfang an als recht unterschiedlich charakterisiert, und genauso gehen sie auch mit London um: Die eine entdeckt es, die andere hat Angst vor der <em>tube<\/em>, die eine freundet sich mit Martin an, die andere mit &#8230; einer dicken Spoilerwarnung. <\/p>\n<p>Wo ich die Personen zun\u00e4chst alle unscharf und irgendwie belanglos fand, fand ich sie im Laufe des Buchs immer r\u00e4tselhafter. Einzig Martin bleibt sich treu, und er ist, trotz seines nervigen Lebensstils, der einzige Lichtblick f\u00fcr mich im Buch gewesen. Allen anderen m\u00f6chte ich nicht im Dunkeln begegnen. Und in einem Buch eigentlich auch nicht.<\/p>\n<p>(<a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/Her-Fearful-Symmetry-Audrey-Niffenegger\/dp\/0099524171\/\">Leseprobe<\/a> bei amazon.de)<\/p>\n<p><strong>Friedrich Schorb \u2013 <em><a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/Dick-doof-arm-\u00dcbergewicht-profitiert\/dp\/342627499X\/\">Dick, doof und arm: Die gro\u00dfe L\u00fcge vom \u00dcbergewicht und wer von ihr profitiert<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n<p>Dar\u00fcber habe ich <a href=\"http:\/\/www.ankegroener.de\/?p=10814\">hier<\/a> schon ausf\u00fchrlich geschrieben.<\/p>\n<p><strong>Wolfgang Herrndorf \u2013 <em><a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/Tschick-Wolfgang-Herrndorf\/dp\/3871347108\/\">Tschick<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n<p>Sch\u00f6n. In <em>Tschik<\/em> fahren der 14-j\u00e4hrige Maik und sein Freund Andrej\/Tschick in einem geklauten Lada aus Berlin raus Richtung Walachai. Dass es die gibt, hat die Wikipedia Maik erkl\u00e4rt, und nachdem er sich seiner Meinung nach eh zum Affen gemacht hat, als er der angebeteten Tatjana ein selbstgemaltes Portr\u00e4t von Beyonc\u00e9 geschenkt hat, ist es ihm auch egal, als pl\u00f6tzlich Tschick in einem gestohlenen Auto vor ihm steht und sagt, los, steig ein. Auf ihrer Reise treffen die beiden, wie es bei Roadmovies (wie hei\u00dft das Wort, wenn&#8217;s um B\u00fccher geht?) nunmal so ist, seltsame Menschen, ihnen passieren seltsame Sachen, und nachher haben wir alle was gelernt. K\u00f6nnte total banal sein, ist es aber nicht, weil Herrndorfs Stil keinen Deut nachgemacht klingt (\u201eWie reden 14-J\u00e4hrige heute wohl so?\u201c), sondern immer echt und nah dran und genau richtig und dann doch wieder sehr erwachsen und allgemeing\u00fcltig und gut. Sch\u00f6n eben.<\/p>\n<p><strong>John Layman\/Rob Guillory \u2013 <em><a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/Chew-Vol-2-International-Flavor\/dp\/1607062607\/\">Chew Vol. 2: International Flavor<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n<p>Von <em>Chew 1<\/em> war ich ja <a href=\"http:\/\/www.ankegroener.de\/?p=7208\">hin und weg<\/a> \u2013 von <em>Chew 2<\/em> nicht ganz so. Der Stil ist immer noch toll, die Sprache, die Figuren, die Zeichnungen, alles h\u00fcbsch, aber die gro\u00dfen \u00dcberraschungen haben hier gefehlt. Wo ich im ersten Band kaum den Mund wieder zubekommen habe vor lauter Freude \u00fcber die ganzen irren Einf\u00e4lle, war ich hier freundlich-interessiert, aber mehr auch nicht. Egal. Immer noch besser als viele andere Comics, und deswegen wird auch der dritte Band gekauft, sobald er rauskommt. (Los, komm raus.)<\/p>\n<p><strong>Mike Mignola\/Christopher Golden\/Tom Sniegoski\/Ryan Sook\/Curtis Arnold\/Brian McDonald\/Derek Thompson\/Matt Smith \u2013 <em><a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/B-P-R-D-Vol-Hollow-Earth-Stories\/dp\/1593072805\/\">B.P.R.D.: Hollow Earth &#038; Other Stories<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n<p>Das Hellboy-Universum besteht nicht nur aus meinem liebsten roten Comichelden, sondern auch aus seinen Kumpels und Kumpelinen, die im Bureau for Paranormal Research and Defenses arbeiten und die Welt sauber halten von Trollen, Monstern, Aliens und dem ganzen anderen Zeug, was sich die vielen, vielen Verfasser da oben ausdenken. In <em>Hollow Earth<\/em> retten <a href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Abe_Sapien\">Abe<\/a> und der <a href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Roger_(Hellboy)\">Homunkulus<\/a> <a href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Liz_Sherman\">Elizabeth<\/a> aus einem M\u00f6nchskloster, in dem noch ein paar andere Wesen leben. Auch die weiteren kurzen Geschichten beleuchten den Hintergrund der Hellboy-Freunde und unterf\u00fcttern so die \u201erichtigen\u201c Geschichten. Aus der <a href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/B.P.R.D.\">B.P.R.D.-Reihe<\/a> gibt es diverse B\u00e4nde, die noch gelesen werden m\u00f6chten. Sie entschuldigen mich?<\/p>\n<p>(<a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/B-P-R-D-Vol-Hollow-Earth-Stories\/dp\/1593072805\/\">Leseprobe<\/a> bei amazon.de)<\/p>\n<p><strong>Wolfgang Herrndorf \u2013\u00a0<em><a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/Diesseits-Van-Allen-G\u00fcrtels-Wolfgang-Herrndorf\/dp\/3499247771\/\">Diesseits des Van-Allen-G\u00fcrtels<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n<p>Hat mir nicht ganz so gut gefallen wie <em>Tschick<\/em>. Eigentlich hat&#8217;s mir mehr so pflichtbewusst gefallen wie einem Klassiker gefallen m\u00fcssen und <em>Citizen Kane<\/em>. In <em>Diesseits<\/em> versammeln sich mehrere Kurzgeschichten, die sich an winzigen Ber\u00fchrungspunkten aufeinander beziehen, aber ansonsten unabh\u00e4ngig und in verschiedenen Stilen bzw. Erz\u00e4hlperspektiven dahingleiten. Immer wenn ich erwartet habe, dass jetzt eine Pointe oder Aufl\u00f6sung oder irgendwas k\u00e4me, war die Geschichte zuende. Was mich ziemlich genervt hat, weil ich die Figuren durch die Bank spannend fand und gerne gewusst h\u00e4tte, was genau jetzt mit ihnen passiert. Der Stil Herrndorfs hat mich etwas \u00fcber meine entt\u00e4uschte Haben-haben-haben-Haltung hinweggetr\u00f6stet, und alleine f\u00fcr den folgenden Satz habe ich das Buch dann doch gerne im Regal:<\/p>\n<blockquote><p>\u201e&#8217;Heidi&#8217;, hatte Holm gesagt, &#8216;Das Weltall ist unendlich gro\u00df. Das entspricht der Gr\u00f6\u00dfe von unendlich vielen Fu\u00dfballfeldern.&#8217;\u201c<\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Joseph Conrad \u2013 &#8220;Heart of Darkness&#8221; and Other Tales Das Buch versammelt die wohl bekannteste Novelle von Conrad und drei k\u00fcrzere Geschichten, die alle ein Thema, eine Person etc. mit Heart of Darkness gemeinsam haben. 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