{"id":12713,"date":"2011-04-08T07:36:10","date_gmt":"2011-04-08T05:36:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ankegroener.de\/?p=12713"},"modified":"2019-02-12T16:28:34","modified_gmt":"2019-02-12T15:28:34","slug":"bienenstich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ankegroener.de\/blog\/?p=12713","title":{"rendered":"Bienenstich"},"content":{"rendered":"<p>Wenn es irgendeinen Kuchen gibt, nach dem ich s\u00fcchtig bin, dann Bienenstich. Fluffiger Teig, Vanillepudding, knackige Mandeln \u2013\u00a0wie kann man danach nicht s\u00fcchtig sein? Deswegen habe ich mich sehr gefreut, bei Petra auf ein <a href=\"http:\/\/peho.typepad.com\/chili_und_ciabatta\/2011\/03\/bienenstich-nach-hannes-weber.html\">Rezept<\/a> gesto\u00dfen zu sein, das ziemlich idiotensicher ist. Es macht zwar eine gewisse Menge Arbeit, schmeckt daf\u00fcr aber auch nach einer gewissen Menge mehr.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/89694779@N00\/5585437839\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.ankegroener.de\/razza\/..\/Bilder\/bienenstich3.jpg\" alt=\"\" title=\"bienenstich3\" width=\"380\" height=\"507\" class=\"alignnone size-full wp-image-12716\" \/><\/a><\/p>\n<p>Der Teig muss eine Nacht im K\u00fchlschrank verbringen; f\u00fcr einen spontanen Kaffeeklatsch ist der Kuchen also leider nix. Aber fangen wir doch erstmal an.<\/p>\n<p>250 g <strong>Mehl, Type 550<\/strong>,<br \/>\n1 TL <strong>Trockenhefe<\/strong>,<br \/>\n35 g <strong>Kristallzucker<\/strong>,<br \/>\n45 g <strong>Butter<\/strong>,<br \/>\n1 <strong>Ei<\/strong>,<br \/>\n1 <strong>Eigelb<\/strong>,<br \/>\n100 ml k\u00fchlschrankkalte <strong>Milch<\/strong> und<br \/>\n1 Prise <strong>Salz<\/strong><\/p>\n<p>in der K\u00fcchenmaschine oder mit den Knethaken eines Handmixers zu einem glatten, leicht gl\u00e4nzenden Teig verarbeiten. Wer will, haut noch Zitronenschale, Rum oder Vanille an den Teig; ich habe das alles weggelassen. Den Teig in Klarsichtfolie einschlagen, leicht plattdr\u00fccken, rundwirken und auf einem flachen Teller f\u00fcr eine Nacht im K\u00fchlschrank parken. Am n\u00e4chsten Tag in eine 28-cm-Springform einlegen (ich habe eine 26er genommen) und nochmals eine Stunde bei Raumtemperatur gehen lassen. <\/p>\n<p>Frisch war der Teig eine einzige klebrige Masse, die ich kaum aus der Sch\u00fcssel auf die Folie gekriegt habe; daher war ich etwas skeptisch, ob das wohl funktioniert. Hat es aber hervorragend. Am n\u00e4chsten Tag war der Teig zwar nicht so gro\u00dfartig aufgegangen, wie ich das inzwischen vom Topfbrot kenne, aber man konnte ihn deutlich besser verarbeiten.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.ankegroener.de\/razza\/..\/Bilder\/bienenstich4.jpg\" alt=\"\" title=\"bienenstich4\" width=\"380\" height=\"507\" class=\"alignnone size-full wp-image-12717\" \/><\/p>\n<p>Jetzt die Mandelmasse herstellen, die lustigerweise die gleichen Inhaltsstoffe hat wie die <a href=\"http:\/\/www.ankegroener.de\/?p=11849\">Florentiner<\/a> \u2013\u00a0kein Wunder, dass ich die Kekse auch so gerne mag.<\/p>\n<p>40 g\t<strong>Kristallzucker<\/strong> mit<br \/>\n40 g <strong>Honig<\/strong>,<br \/>\n65 g <strong>Butter<\/strong> und<br \/>\n25 ml <strong>Sahne<\/strong> aufkochen.<br \/>\n85 g <strong>Mandelbl\u00e4ttchen<\/strong> einr\u00fchren und nochmals aufkochen. Alles auf den gegangenen Hefeteig geben und im auf 220\u00b0 vorgeheizten Ofen f\u00fcr 20 bis 25 Minuten backen, bis alles goldgelb aussieht. Bei mir haben 20 Minuten gereicht, obwohl sonst bei mir alles l\u00e4nger dauert als in den Rezepten angegeben. Lieber ab und zu nachschauen, damit die Masse nicht zu dunkel wird; dann schmeckt sie etwas bitter.<\/p>\n<p>Den Mandelteig ausk\u00fchlen lassen, aus der Springform nehmen und horizontal teilen. Auf den unteren Teil kommt die Vanillecreme. Daf\u00fcr<\/p>\n<p>2 Bl\u00e4tter <strong>wei\u00dfe Gelatine<\/strong> einweichen.<br \/>\n250 ml <strong>Milch<\/strong> mit<br \/>\n50 g\t<strong>Kristallzucker<\/strong> und<br \/>\ndem <strong>Mark einer Vanilleschote<\/strong> (ich habe eine Messerspitze gemahlene Vanille genommen) aufkochen.<\/p>\n<p>1\/2 P\u00e4ckchen <strong>Vanillepudding<\/strong> mit<br \/>\n1 <strong>Eigelb<\/strong> und<br \/>\n50 ml <strong>Milch<\/strong> anmischen und in die kochende Milch geben. Nochmals aufkochen, vom Herd nehmen, die ausgedr\u00fcckte Gelatine unterheben und alles in einer Sch\u00fcssel erkalten lassen. (Wobei ich mich gefragt habe, ob die Gelatine wirklich n\u00f6tig ist, denn der Pudding wird ja auch so steif.) Danach<\/p>\n<p>200 ml geschlagene <strong>Sahne<\/strong> unterheben und alles auf dem unteren Kuchenboden verteilen. Die obere H\u00e4lfte des Kuchens (die mit den Mandeln) in zw\u00f6lf St\u00fccke schneiden (ich habe nur acht rausgekriegt) und wieder auflegen. Dabei leicht in die Vanillemasse dr\u00fccken. <\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.ankegroener.de\/razza\/..\/Bilder\/bienenstich2.jpg\" alt=\"\" title=\"bienenstich2\" width=\"380\" height=\"507\" class=\"alignnone size-full wp-image-12715\" \/><\/p>\n<p>Den Kuchen nochmal im K\u00fchlschrank zwischenlagern, damit sich alles etwas verbinden kann. Das habe ich ungef\u00e4hr eine Stunde durchgehalten, und dann haben der Kerl und ich uns \u00fcber das Prachtst\u00fcck hergemacht. Das hei\u00dft: Erstmal musste ich den Kuchen nat\u00fcrlich fotografieren, was der Herr des Hauses \u00e4u\u00dferst ungeduldig ertragen hat. Die kleine Nervens\u00e4ge.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.ankegroener.de\/razza\/..\/Bilder\/bienenstich1.jpg\" alt=\"\" title=\"bienenstich1\" width=\"380\" height=\"507\" class=\"alignnone size-full wp-image-12714\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn es irgendeinen Kuchen gibt, nach dem ich s\u00fcchtig bin, dann Bienenstich. Fluffiger Teig, Vanillepudding, knackige Mandeln \u2013\u00a0wie kann man danach nicht s\u00fcchtig sein? Deswegen habe ich mich sehr gefreut, bei Petra auf ein Rezept gesto\u00dfen zu sein, das ziemlich idiotensicher ist. 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