{"id":12730,"date":"2011-04-12T09:04:52","date_gmt":"2011-04-12T07:04:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ankegroener.de\/?p=12730"},"modified":"2011-04-12T09:04:52","modified_gmt":"2011-04-12T07:04:52","slug":"rhabarbertarte-mit-vanillecreme","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ankegroener.de\/blog\/?p=12730","title":{"rendered":"Rhabarbertarte mit Vanillecreme"},"content":{"rendered":"<p>F\u00fcr den Kuchen muss man ungef\u00e4hr einen halben Tag Zeit einplanen plus Ruhezeit. Und dann schmeckt er daf\u00fcr auch nur so okee. Also nicht schlecht, aber auch nicht so, dass ich ihn dringend nochmal machen m\u00fcsste. Aber weil ich die ganze Arbeit hatte, m\u00fcsst ihr da jetzt durch.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/89694779@N00\/5605276847\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.ankegroener.de\/razza\/..\/Bilder\/rhabarbertarte1.jpg\" alt=\"\" title=\"rhabarbertarte1\" width=\"380\" height=\"507\" class=\"alignnone size-full wp-image-12731\" \/><\/a><\/p>\n<p>Das Rezept stammt aus der <em>essen &#038; trinken<\/em>. Le tarte besteht aus dem Boden, der Vanillecreme und dem Rhabarberschlotz. Wir fangen mal mit dem Boden an, wir alten konservativen B\u00e4ckerinnen, wir. Daf\u00fcr aus<\/p>\n<p>140 g <strong>Mehl<\/strong>,<br \/>\n80 g <strong>Speisest\u00e4rke<\/strong>,<br \/>\n80 g <strong>Puderzucker<\/strong>,<br \/>\n1\/2 TL <strong>Backpulver<\/strong>,<br \/>\n1 Prise <strong>Salz<\/strong>,<br \/>\n1 <strong>Ei<\/strong>,<br \/>\n1 <strong>Eigelb<\/strong> und<br \/>\n100 g <strong>Butter<\/strong><\/p>\n<p>einen M\u00fcrbeteig herstellen. <em>essen &#038; trinken<\/em> h\u00e4tte gerne \u201enicht zu kalte\u201c Butter und eine K\u00fcchenmaschine. Ich habe die nicht zu kalte Butter und die restlichen Zutaten mit den Knethaken meines Mixers vermischt bzw. es versucht. Das hat nicht so gut geklappt, und daher bin ich auf die gute alte Methode \u201ealles auf die Arbeitsplatte und mit den H\u00e4nden verkneten\u201c ausgewichen. Da die Butter aber nicht, wie ich es von M\u00fcrbeteigen gewohnt bin, eiskalt war, war der Teig relativ schnell eine \u00e4u\u00dferst klebrige Masse, die ich kaum von der Arbeitsplatte in die Klarsichtfolie gekriegt habe, in der sie eingewickelt eine halbe Stunde im K\u00fchlschrank ruhen soll.<\/p>\n<p>Auch das Ausrollen (\u201ebemehlte Arbeitsfl\u00e4che und ab in die Form\u201c) hat deswegen nicht funktioniert. Ich habe den Teigschlotz in der Folie belassen und noch eine zweite Lage obendrauf gelegt \u2013 das konnte man dann ausrollen und zwar netterweise auch gleich in der richtigen Gr\u00f6\u00dfe. <\/p>\n<p>Wie auch immer ihr den Teig verarbeitet: Er soll irgendwann eine 26-cm-Tarteform auskleiden. Ich habe meine nagelneue Pie-Form eingeweiht, die etwas kleiner ist, weswegen mein Boden sehr \u00fcppig ausgefallen ist. Die mit Teig ausgekleidete Form nochmals 30 Minuten im K\u00fchlschrank parken.<\/p>\n<p>Dann alles mit Backpapier abdecken, mit Blindbackzeug bestreuen und auf der 2. Schiene von unten im auf 200\u00b0 vorgeheizten Ofen f\u00fcr insgesamt 25 Minuten backen. Nach 15 Minuten das Blindbackzeug entfernen. Den Boden in der Form vollst\u00e4ndig ausk\u00fchlen lassen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.ankegroener.de\/razza\/..\/Bilder\/rhabarbertarte3.jpg\" alt=\"\" title=\"rhabarbertarte3\" width=\"380\" height=\"487\" class=\"alignnone size-full wp-image-12733\" \/><\/p>\n<p>W\u00e4hrend der vielen K\u00fchlzeiten des Teigs kann man sich um den Rest k\u00fcmmern. F\u00fcr das Rhabarberkompott<\/p>\n<p>400 g <strong>Rhabarber<\/strong> sch\u00e4len und in circa 2 Zentimeter lange St\u00fccke schneiden.<br \/>\n50 g <strong>Zucker<\/strong> in einem Topf karamellisieren lassen, mit<br \/>\n50\u201360 ml <strong>Orangensaft<\/strong> (vulgo: dem Saft einer Orange) abl\u00f6schen. <\/p>\n<p>Achtung, das faucht b\u00f6se, aber aus dem Karamellklumpen wird beim R\u00fchren relativ schnell wieder fl\u00fcssiger Zucker. Den Rhabarber dazugeben und alles f\u00fcr f\u00fcnf Minuten k\u00f6cheln lassen, bis das Obst weich geworden ist. Wer will, l\u00e4sst es v\u00f6llig matschig werden, ich habe gerne noch ein paar Brocken im Kuchen. Das Kompott mit<\/p>\n<p>3\u20134 TL <strong>Speisest\u00e4rke<\/strong>, in<br \/>\n1\u20132 EL <strong>Wasser<\/strong> gel\u00f6st,<br \/>\nbinden und ebenfalls ausk\u00fchlen lassen. (Die ganzen K\u00fchl- und Ruhezeiten l\u00e4ppern sich irgendwann zu einem halben Tag zusammen, aber ich hab euch gewarnt.) F\u00fcr die Vanillecreme<\/p>\n<p>4 Blatt <strong>wei\u00dfe Gelatine<\/strong> in kaltem Wasser einweichen.<\/p>\n<p>500 ml <strong>Sahne<\/strong> auf 400 ml einkochen lassen. Ich habe keine Ahnung, wie man das abmessen soll; ich habe alles einfach ein bisschen rumk\u00f6cheln lassen, und als ich das Gef\u00fchl hatte, man sieht mehr vom reingehaltenen Holzkochl\u00f6ffel als am Anfang, waren das f\u00fcr mich 400 ml. <\/p>\n<p>Das Mark einer halben <strong>Vanilleschote<\/strong>,<br \/>\n80 g <strong>Zucker<\/strong><br \/>\nund die tropfnasse Gelatine dazugeben und alles leicht abk\u00fchlen lassen. (ICH HAB EUCH GEWARNT.) <\/p>\n<p>100 g <strong>Mascarpone<\/strong> dazugeben und alles im Topf ruhen lassen, bis die Masse leicht geliert (das hat bei mir fast eine Stunde gedauert). Dann endlich das abgek\u00fchlte Kompott auf den abgek\u00fchlten Boden geben und die dickliche Vanillecreme obendrauf. Aber essen d\u00fcrfen wir den Kuchen immer noch nicht, denn jetzt kommt er f\u00fcr mindestens f\u00fcnf Stunden in den K\u00fchlschrank, damit alles sch\u00f6n fest wird.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.ankegroener.de\/razza\/..\/Bilder\/rhabarbertarte2.jpg\" alt=\"\" title=\"rhabarbertarte2\" width=\"380\" height=\"507\" class=\"alignnone size-full wp-image-12732\" \/><\/p>\n<p>Zum Servieren ein paar L\u00f6ffel <strong>Espresso- oder Kakaopulver<\/strong> obendrauf. Ich fand den Boden sehr buttrig-br\u00f6selig, wo ich ihn gerne etwas knuspriger gehabt h\u00e4tte. Das Kompott ist lecker, wird aber ziemlich von der sehr \u00fcppigen Vanillecreme erschlagen. Einzig das Espressopulver gibt dem ganzen noch ein paar aufmerksamkeitsheischende Spitzen. Wie gesagt, die Tarte schmeckt nicht schlecht, aber ich h\u00e4tte das Rhabarberkompott lieber einfach so essen und aus der Mascarpone Tiramisu machen sollen. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00fcr den Kuchen muss man ungef\u00e4hr einen halben Tag Zeit einplanen plus Ruhezeit. Und dann schmeckt er daf\u00fcr auch nur so okee. Also nicht schlecht, aber auch nicht so, dass ich ihn dringend nochmal machen m\u00fcsste. Aber weil ich die ganze Arbeit hatte, m\u00fcsst ihr da jetzt durch. 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