{"id":17690,"date":"2012-11-10T10:16:11","date_gmt":"2012-11-10T08:16:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ankegroener.de\/?p=17690"},"modified":"2012-11-10T10:16:11","modified_gmt":"2012-11-10T08:16:11","slug":"november-journal-10-11-2012","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ankegroener.de\/blog\/?p=17690","title":{"rendered":"November-Journal, 10.11.2012"},"content":{"rendered":"<p>Das mit dem Tweets-Einbinden wie gestern ist super. Ich muss gar nichts mehr bloggen, ich zitiere mich einfach selbst.<\/p>\n<p>Der Tag begann in <a href=\"http:\/\/www.st-joseph-muenchen.de\/\">St. Joseph<\/a>, das ich peinlicherweise als \u201eJosephskirche\u201c auf Foursquare angelegt habe. Ich gehe gerne in Kirchen, ganz egal ob es mir gut oder schlecht geht, ich mag die Ruhe und die Zeit, in der ich mich kurz besinnen kann. Die Kirche gestern bestand quasi nur aus Ruhe, denn ich war ganz alleine und konnte so alle Bilder und Skulpturen und den Altar angucken und eine Kerze f\u00fcr 80 Cent (s\u00fc\u00df) anz\u00fcnden. Aber das Gef\u00fchl der Besinnung stellte sich nicht sofort ein wie sonst, sobald ich eine Kirche betrete. Stattdessen:<\/p>\n<blockquote><p>\u201eDas 1. Mal, das ich in eine Kirche komme und denke, einschiffiger Longitudinalbau, Tonnengew\u00f6lbe, Pfeilerarkaden, Apsis.\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p>Ich hatte es nicht einmal darauf angelegt, zu gucken, was in den vier Wochen Uni schon h\u00e4ngengeblieben ist; das ploppte einfach so auf, als ich meinen Blick schweifen lie\u00df. Like!<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.ankegroener.de\/razza\/..\/Bilder\/stjoseph.jpeg\" alt=\"\" title=\"stjoseph\" width=\"448\" height=\"600\" class=\"alignnone size-full wp-image-17701\" \/><\/p>\n<p>Danach schlenderte ich zur Bibliothek der Kunstgeschichte, denn in drei Wochen steht mein erstes Referat an OMG! und zwar zum Thema <a href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Hans_Memling\">Hans Memling<\/a>, genauer gesagt, lese ich gerade alles zu seinem Andachts-Diptychon des Maarten van Nieuwenhove. Sie k\u00f6nnen sich das Bild und ein paar lausige Stichworte dazu im Internet <a href=\"http:\/\/www.nga.gov\/exhibitions\/2006\/diptych\/diptych1.shtm\">angucken<\/a>. <\/p>\n<p>Meine Pfandm\u00fcnze f\u00fcr die Bibliotheksschlie\u00dff\u00e4cher ist \u00fcbrigens das 2-Euro-St\u00fcck mit dem Hamburger Michel drauf. <\/p>\n<p>Ich versank in meinen B\u00fccherstapel, bl\u00e4tterte hierhin und dorthin, tippte eifrig Stichworte ins MacBook und vertiefte mich, vom Bild ausgehend, in Andachts-Diptychen anderer Maler, in Ehepaarportr\u00e4ts, in die Funktion von Diptypchen \u00fcberhaupt und fand alles ganz gro\u00dfartig. Je l\u00e4nger ich mir Bilder von Memling anschaute, desto mehr wollte ich in die Alte Pinakothek, in der mindestens <a href=\"http:\/\/www.pinakothek.de\/alte-pinakothek\/die-sammlung\/rundgang\/obergeschoss-saal-i\">ein Memling h\u00e4ngt<\/a> und die netterweise direkt um die Ecke ist, aber die \u00d6ffnungszeiten kollidierten etwas mit meinem Getippe. Denn wie ich in der Werbung gelernt habe: Never leave a hot keyboard. Wenn du im Fluss bist, geh nicht aus ihm raus. Aber trotzdem hat mir die Pinakothek den Tag vers\u00fc\u00dft mit diesem Satz auf ihrer Homepage:<\/p>\n<blockquote><p>\u201eFreien Eintritt haben Studenten der Kunst, Kunstgeschichte, Kunstwissenschaften und Kunstp\u00e4dagogik.\u201c #Pinakothek, my love\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p>Abends wurde ich turnusm\u00e4\u00dfig vom tempor\u00e4ren Mitbewohner bekocht (der Mann macht einen Killersalat aus Avocados, Tomaten, roten Zwiebeln, Thunfisch und \u2013 Zitronen), und dann versackten wir vor <em>Highlander<\/em>. Den kann man wirklich immer noch gucken. It&#8217;s a kind of magic.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das mit dem Tweets-Einbinden wie gestern ist super. Ich muss gar nichts mehr bloggen, ich zitiere mich einfach selbst. Der Tag begann in St. Joseph, das ich peinlicherweise als \u201eJosephskirche\u201c auf Foursquare angelegt habe. 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