{"id":17788,"date":"2012-11-21T10:19:10","date_gmt":"2012-11-21T08:19:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ankegroener.de\/?p=17788"},"modified":"2012-11-22T01:03:48","modified_gmt":"2012-11-21T23:03:48","slug":"november-journal-21-november-2012","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ankegroener.de\/blog\/?p=17788","title":{"rendered":"November-Journal, 21. November 2012"},"content":{"rendered":"<p><em>(Edit: Bildlinks aktualisiert; die f\u00fchrten zu einer Datenbank, zu der man anscheinend eine Registrierung braucht. Aus unserem Uni-Net brauche ich das nicht. Sorry, nicht nachgedacht.)<\/em><\/p>\n<p>Um acht Uhr morgens den iPhone-Wecker ausgemacht und bis kurz vor zehn geschlafen. Luxus.<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Im Portr\u00e4tkurs viele spannende Dinge \u00fcber Jan van Eycks \u201e<a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Datei:Portrait_of_a_Man_in_a_Turban_(Jan_van_Eyck)_with_frame.jpg&#038;filetimestamp=20110522074308\">Mann mit dem roten Turban<\/a>\u201c gelernt \u2013 zum Beispiel, dass das Ding kein Turban ist, sondern ein Chaperon, eine durchaus g\u00e4ngige Kopfbedeckung im Flandern des 15. Jahrhunderts. Noch viel spannender ist nat\u00fcrlich die Tatsache, dass dieses Bild vermutlich das erste autonome Selbstportr\u00e4t eines K\u00fcnstlers ist.<\/p>\n<p>Das zweite Referat handelte ebenfalls von einem van-Eyck-Gem\u00e4lde \u2013 das <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Datei:Jan_van_Eyck_090.jpg&#038;filetimestamp=20050519103920\">Bildnis des Kardinal Albergati<\/a> \u2013, wobei das Besondere hier war, dass wir noch die <a href=\"http:\/\/images.zeno.org\/Kunstwerke\/I\/big\/2210177a.jpg\">Vorzeichnung<\/a> davon haben, die ein bisschen weniger gef\u00e4llig und glattgeb\u00fcgelt aussieht. Die Vorzeichnung zeigt einen leutseligen Kerl, das fertige Bild repr\u00e4sentiert eher als dass es emotional anspricht. Das war wohl auch der Plan, aber ich mag den Mann auf der Vorzeichnung lieber. Zwischen der Zeichnung und dem Bild liegen \u00fcbrigens drei Jahre.<\/p>\n<p>Am Ende der Stunde probierte ich, ob mein neu erworbener Adapter ans MacBook Air bzw. den Beamer passt (passt), damit ich n\u00e4chsten Dienstag mein erstes Referat halten kann. Bl\u00f6d, dass ich der Dozentin noch eine Frage dazu stellte, denn jetzt muss ich meinen Plan fast komplett umschmei\u00dfen, das Referat teilweise neu aufbauen und vor allem: alles noch mal \u00fcben und die bl\u00f6de Keynote-Pr\u00e4se anpassen. \u201eSie haben die undankbare Aufgabe, ein Fazit zu ziehen \u00fcber den Stand der Portr\u00e4tmalerei in den Niederlanden des 15. Jahrhunderts.\u201c (Was frag ich auch.)<\/p>\n<p>Dementsprechend den Nachmittag nicht in der Bibliothek der Musikwissenschaften verbracht, wo ich endlich mal l\u00e4nger verweilen wollte als es dauert, die Handapparate zu kopieren, sondern erneut durch die Regale der Kunstgeschichte gest\u00f6bert. <a href=\"https:\/\/twitter.com\/ankegroener\/status\/270906893403299841\">Verst\u00f6rende Jesusbilder<\/a> entdeckt.<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Etwas kopfschmerzig nach Hause gekommen, mehr schlecht als recht durch Beethovens <a href=\"http:\/\/conquest.imslp.info\/files\/imglnks\/usimg\/a\/a5\/IMSLP52464-PMLP09155-Beethoven_Werke_Breitkopf_Serie_11_No_80_Op_1_No_2.pdf\">Klaviertrio Op. 1, Nr. 2 <\/a>gehudelt; nur einmal geh\u00f6rt, noch keine Notizen gemacht, erledige ich heute w\u00e4hrend des Schalke-Spiels, denn gestern spielte ja Bayern. Anstatt den tempor\u00e4ren Mitbewohner in die Kneipe zu begleiten, blieb ich auf dem Sofa, wo ich mir die Lautst\u00e4rke (leise statt LAUT), die Essensbegleitung (Schokolade statt Bier) und die Pausengestaltung (Bloggen statt Klo) selbst aussuchen konnte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(Edit: Bildlinks aktualisiert; die f\u00fchrten zu einer Datenbank, zu der man anscheinend eine Registrierung braucht. Aus unserem Uni-Net brauche ich das nicht. Sorry, nicht nachgedacht.) Um acht Uhr morgens den iPhone-Wecker ausgemacht und bis kurz vor zehn geschlafen. 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