{"id":25113,"date":"2016-08-25T09:04:35","date_gmt":"2016-08-25T07:04:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ankegroener.de\/?p=25113"},"modified":"2016-08-25T09:04:35","modified_gmt":"2016-08-25T07:04:35","slug":"tagebuch-mittwoch-24-august-2016","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ankegroener.de\/blog\/?p=25113","title":{"rendered":"Tagebuch, Mittwoch, 24. August 2016"},"content":{"rendered":"<blockquote class=\"twitter-tweet\" data-lang=\"de\">\n<p lang=\"de\" dir=\"ltr\">\u201eDamit kriege ich nie meine Zeichen voll 111ELF! \u2026 Oh, schon so viel?\u201c Ich, bei jeder Hausarbeit.<\/p>\n<p>&mdash; ankegroener (@ankegroener) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/ankegroener\/status\/768519600212439041\">24. August 2016<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p><script async src=\"\/\/platform.twitter.com\/widgets.js\" charset=\"utf-8\"><\/script><\/p>\n<p>Den ganzen Tag im Zentralinstitut f\u00fcr Kunstgeschichte gesessen und gelesen und geschrieben und nachgedacht und umformuliert. Haupts\u00e4chlich habe ich die Erkenntnisse aus meinem W\u00fchlen im Bayerischen Hauptstaatsarchiv aufgeschrieben, aber um die zu kontextualisieren, musste ich am Rest der Arbeit auch noch rumschrauben. Und als ich abends fertig war, stellte ich fest, dass ich schon bei 48.000 Zeichen bin. 45.000 bis h\u00f6chstens 50.000 ist die Marke, bei der ich laut Pr\u00fcfungsordnung landen soll.<\/p>\n<p>Jetzt k\u00f6nnte ich ein bisschen k\u00fcrzen, noch drei Zeilen Zusammenfassung rausw\u00fcrgen und abgeben, aber so einfach geht das nat\u00fcrlich auch nicht. Der Plan war: Aus allen drei Lebensabschnitten von Weldens (Jugend, Ausbildung, erste k\u00fcnstlerische Gehversuche: 1914\u20131933; NS-Zeit, die in der bisherigen Forschung fast komplett ausgeblendet wird: 1933\u20131945; Nachkriegszeit und Sp\u00e4twerk, das halbwegs okay erschlossen ist: 1945\u20131967) jeweils ein Bild beschreiben, das stellvertretend f\u00fcr seine Arbeit steht und es in den Zeitkontext einordnen. Also ganz doof: Hat er so gemalt wie alle zu der Zeit oder nicht. Bildbeschreibungen fressen aber, wie ich ja schon wei\u00df, irre viele Zeichen, weswegen ich gestern abend dazu \u00fcbergegangen bin, die Arbeit in eine andere Richtung zu dr\u00e4ngeln. <\/p>\n<blockquote class=\"twitter-tweet\" data-lang=\"de\">\n<p lang=\"de\" dir=\"ltr\">\u00c4ndere die Sto\u00dfrichtung meiner Hausarbeit von \u201eGro\u00dfe Auseinandersetzung \u201c zu \u201eForschungsl\u00fccken auff\u00fcllen\u201c. <a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/keinplatz?src=hash\">#keinplatz<\/a><\/p>\n<p>&mdash; ankegroener (@ankegroener) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/ankegroener\/status\/768519986834993152\">24. August 2016<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p><script async src=\"\/\/platform.twitter.com\/widgets.js\" charset=\"utf-8\"><\/script><\/p>\n<p>Ich hatte nicht damit gerechnet, so viel \u00fcber den Mann zu finden \u2013 die ganzen Ausstellungsbeteiligungen, die alleine knapp zwei Seiten f\u00fcllen; die GDK-Sache, die ich erkl\u00e4ren muss \u2013 was genau habe ich gefunden und was sagt mir das? Ein Foto, das ihn eher in die linke Ecke stellt, was es f\u00fcr mich noch verwunderlicher macht, dass er so sch\u00f6ne NS-Propaganda f\u00fcr die GDK pinselte. Alles Kram, den ich inzwischen f\u00fcr wichtiger halte als eine stilkritische Auseinandersetzung. Aber damit ist das Grundkonzept meiner Arbeit halt hinf\u00e4llig.<\/p>\n<p>Ich lese mir das jetzt gleich noch mal in Ruhe durch und gehe dann wieder basteln.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eDamit kriege ich nie meine Zeichen voll 111ELF! \u2026 Oh, schon so viel?\u201c Ich, bei jeder Hausarbeit. &mdash; ankegroener (@ankegroener) 24. August 2016 Den ganzen Tag im Zentralinstitut f\u00fcr Kunstgeschichte gesessen und gelesen und geschrieben und nachgedacht und umformuliert. 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