{"id":27294,"date":"2017-07-26T08:10:11","date_gmt":"2017-07-26T06:10:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ankegroener.de\/?p=27294"},"modified":"2017-07-26T08:16:21","modified_gmt":"2017-07-26T06:16:21","slug":"was-schon-war-montagdienstag-24-25-7-2017-lehrreiches-prokrastinieren-schuhe-kaufen-eichhornchen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ankegroener.de\/blog\/?p=27294","title":{"rendered":"Was sch\u00f6n war, Montag\/Dienstag, 24.\/25.7.2017 \u2013 Lehrreiches Prokrastinieren, Schuhe kaufen, Eichh\u00f6rnchen"},"content":{"rendered":"<p>Nach der Abgabe der Masterarbeit wurschtelte ich tagelang vor mich hin und dachte, ich hatte das bl\u00f6de Loch, das mich immer am Semesterende erwischt, umgangen, aber das holte mich letzte Woche ein, wo ich sehr traurig und mutlos war, was die Zukunft angeht, diese bl\u00f6de Kuh. Ich wei\u00df inzwischen, dass mich Bibliotheken immer gl\u00fccklich machen k\u00f6nnen, aber selbst dazu konnte ich mich nicht aufraffen. Nachdem mich Donnerstag letzter Woche nicht einmal F. mit kulinarischen K\u00f6stlichkeiten und Bier und Balkonblick und Puschelkram aufheitern konnte, zerrte ich mich Freitag morgen gewaltsam selbst ins ZI, im Hinterkopf den Gedanken, \u201enotfalls guckste halt vier Stunden deinen Laptop an.\u201c Aber nat\u00fcrlich wurde alles gut.<\/p>\n<p>Ich walke ja neuerdings \u2013 also seit Februar \u2013 mehrmals w\u00f6chentlich \u00fcber den Alten Nordfriedhof. Inzwischen kann ich die Strecke vermutlich blind gehen, muss nicht mehr auf Baumwurzeln oder Wegverengungen achten, weswegen ich nun Zeit habe, mir die ganzen Grabsteine etwas genauer anzuschauen, an denen ich dauernd vorbeischnaufe. Stehenbleiben will ich zwar nicht, aber je \u00f6fter ich an bestimmten Steinen, Stelen und Figuren vorbeikomme, desto neugieriger machen sie mich. In eine Grabstele mit Bronzefigur und -platte habe ich mich besonders verguckt, einfach weil ich sie sch\u00f6n finde.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.ankegroener.de\/razza\/..\/Bilder\/lodter500.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"849\" class=\"alignnone size-full wp-image-27299\" srcset=\"https:\/\/ankegroener.de\/blog\/..\/Bilder\/lodter500.jpg 500w, https:\/\/ankegroener.de\/blog\/..\/Bilder\/lodter500-471x800.jpg 471w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/p>\n<p>Eigentlich m\u00fcsste ich mal so langsam mein Expos\u00e9 f\u00fcr die Dissertation anfangen, damit mir jemand ein Stipendium gibt, aber mit Recherchen \u00fcber Grabsteine und Begr\u00e4bniskultur im 19. Jahrhundert kann man prima prokrastinieren. So sa\u00df ich Freitag im ZI und las die entt\u00e4uschend wenigen B\u00fccher \u00fcber den <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Alter_Nordfriedhof_(M%C3%BCnchen)\">Alten Nordfriedhof<\/a> durch, die bei uns stehen \u2013 ganze zwei, von denen <a href=\"http:\/\/aleph.mpg.de\/F?func=direct&#038;doc_number=000169116&#038;local_base=kub01\">eins<\/a> auch ein Buch \u00fcber alle Friedh\u00f6fe M\u00fcnchens ist und der Nordfriedhof hat gerade zwei Seiten; das <a href=\"http:\/\/aleph.mpg.de\/F?func=direct&#038;doc_number=002045209&#038;local_base=kub01\">andere<\/a> ist ein sehr unwissenschaftlicher Spaziergang und \u00fcber 30 Jahre alt. Das war&#8217;s. Ich fand noch eine Magisterarbeit von 1989, aber die musste ich bestellen, die stand nicht im Regal.<\/p>\n<p>Was ich aus dem ersten Buch immerhin erstaunt lernte: Der im Zweiten Weltkrieg stark zerst\u00f6rte Friedhof wurde nach 1945 von <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hans_D%C3%B6llgast\">Hans D\u00f6llgast<\/a> restauriert. D\u00f6llgast kenne ich als den genialen Architekten, der die Alte Pinakothek so gut wieder hingekriegt hat, dass sie heute \u2013\u00a0trotz bzw. gerade wegen ihrer offensichtlichen Wunde \u2013 als <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hans_D%C3%B6llgast#\/media\/File:Munich_Alte_Pinakothek.jpg\">Musterbeispiel<\/a> f\u00fcr den sogenannten \u201einterpretierenden Wiederaufbau\u201c gilt. Ich renne dauernd durch D\u00f6llgast-Architektur und wei\u00df nichts davon! Aber jetzt, wo ich es wei\u00df, habe ich drauf geachtet.<\/p>\n<p>Am Montag war ich netterweise schon vor dem Wecker wach und marschierte los, besah mir im langsamen Vorbeigehen erstmals aufmerksam die Au\u00dfenmauer, die D\u00f6llgast teilweise in der H\u00f6he verringert hatte, achtete auf \u00dcberg\u00e4nge zum Originalmaterial, merkte aber auch, dass seine Arbeiten aus den 1950er Jahren nicht die letzten gewesen sein konnten. Ich bin mir ziemlich sicher, dass sp\u00e4testens in den 2000er Jahren \u2013 jedenfalls nach dem Abschluss der Magisterarbeit von 1989 und dem Buch \u00fcber D\u00f6llgast von 1998, das ich hatte \u2013\u00a0noch was an Mauer und Bauwerken am S\u00fcdeingang gemacht wurde, aber dar\u00fcber fand ich keine Literatur, und so dringend will ich mich nicht vor der Arbeit dr\u00fccken, dass ich mal im Bestattungsamt nach Umbauakten und -pl\u00e4nen frage.<\/p>\n<p>Nach Dusche und Kaffee radelte ich ins ZI, wo ich ein <a href=\"http:\/\/www.sehepunkte.de\/2017\/02\/25386.html\">sehr dickes und empfehlenswertes Buch<\/a> \u00fcber den Alten S\u00fcdfriedhof las, weil mich einige Materialien interessierten. Au\u00dferdem war die <a href=\"http:\/\/aleph.mpg.de\/F?func=direct&#038;doc_number=000204019&#038;local_base=kub01\">Magisterarbeit<\/a> da, die sich kunsthistorisch und nicht touristisch-stadtgeschichtlich mit dem Friedhof auseinandersetzte. (Gern gelesen, auch wenn mich das Pr\u00e4sens wahnsinnig gemacht hat.) Durch die erfuhr ich, warum es vermutlich so wenig Literatur gibt: \u201eDar\u00fcberhinaus l\u00e4sst sich bereits auf den ersten Blick erkennen, da\u00df es sich bei dem vorliegenden Friedhof um keinen Bestattungsplatz des Geldadels handelt und dass M\u00fcnchen im 19. Jahrhundert immer noch eher provinziell gepr\u00e4gt ist. Die gewaltigen und kostspieligen Grabaufbauten, die man zur gleichen Zeit in Wien, Paris und Genua errichtet, fehlen hier g\u00e4nzlich. Ebenso gibt es auf dem alten n\u00f6rdlichen Friedhof keine richtungsweisende Neuerung oder einzigartige Grabmalsgestaltung.\u201c (S. 34)<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.ankegroener.de\/razza\/..\/Bilder\/lodter_pyramide500.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"443\" class=\"alignnone size-full wp-image-27298\" \/><\/p>\n<p>Ich fand in der Arbeit aber immerhin ein bisschen was zu meinem Grabstein. Weswegen ich so an ihm h\u00e4ngengeblieben bin, liegt nicht nur an der stimmungsvollen Figur, sondern auch an der Darstellung auf der Bronzeplatte \u00fcber der Grabstele. Auf ihr sind zwei der drei Pyramiden von Gizeh abgebildet sowie die Sphinx. Das hat mich erstaunt, weil das Bild keinen M\u00fcnchen-Bezug hat und kein christliches (oder anderes religi\u00f6ses) Symbol ist, und f\u00fcr ein sinnloses Schmuckelement ist es zu klar erkennbar. Die Autorin der Magisterarbeit, Annette Wagner, ordnet dieses Ensemble in die pyramidalen Gr\u00e4ber des Nordfriedhofs ein; es gibt noch wenige weitere, bei denen eine Pyramide die Grabstele bildet (liegen nicht auf meinem Weg, habe ich noch nicht gefunden), und hier ist die Pyramide eben abgebildet. Die Pyramide wurde nach der Antike erst wieder von <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Raffael\">Raffael<\/a> als Ornament f\u00fcr eine Grabstelle eingesetzt und zwar f\u00fcr das <a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Santa_Maria_del_Popolo_Capella_Chigi_Grabmal_des_Sigismondo_Chigi.jpg\">Grab<\/a> von Sigismondo Chigi, das sich in S. Maria del Popolo in Rom befindet. In der Neuzeit ist zum Beispiel das <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Maria_Christina_von_%C3%96sterreich_(1742%E2%80%931798)#\/media\/File:Wien_Augustinerkirche_Kenotaph_Maria_Christina_1.jpg\">Grab<\/a> der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Maria_Christina_von_%C3%96sterreich_(1742%E2%80%931798)\">Herzogin Maria Christina<\/a> in der Augustinerkirche in Wien in Pyramidalform gestaltet (ich habe es schon <a href=\"http:\/\/www.ankegroener.de\/?p=24065\">bewundern d\u00fcrfen<\/a>). Die Pyramide steht angeblich f\u00fcr die Unsterblichkeit der Seele. Das kann ich zwar nachvollziehen, auch wenn im 16. Jahrhundert bei Raffael und auch noch im 19. Jahrhundert die Kenntnisse \u00fcber Pyramidalbestattungen eher vage bzw. nicht vorhanden waren, aber ich glaube trotzdem nicht, dass das Bild an der Grabst\u00e4tte Lodter\/Schneider Unsterblichkeit sagen soll. Meiner total unbegr\u00fcndeten Meinung nach hat das Bild etwas mit den verstorbenen Personen zu tun, denn es zeigt keine beliebige Pyramidalform, sondern ganz klar Gizeh.<\/p>\n<p>\u00c4gypten war seit Napoleons Feldzug in Europa bekannt und als Thema f\u00fcr wilde Raumdekorationen und Feste beliebt. Durch <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Thomas_Cook\">Thomas Cook<\/a> gab es Mitte des 19. Jahrhunderts erstmals Pauschalreisen in dieses Land, und wohlhabende B\u00fcrger und B\u00fcrgerinnen \u2013\u00a0zu denen die hier Bestatteten vermutlich geh\u00f6rten \u2013 konnten sich diese Reise durchaus leisten. Herr Lodter war ein Chemiker, und ich habe auch einen Aufsatz von ihm finden k\u00f6nnen, aber f\u00fcr einen Besuch im Stadt- oder Landesarchiv war ich zu faul; irgendwo hat auch Prokrastination ihre Grenze. Trotzdem w\u00fcrde ich gerne wissen, ob die hier bestatteten, verschwisterten Ehefrauen und\/oder ihre Ehem\u00e4nner mal in \u00c4gypten waren und die Bronzeplatte eben das w\u00fcrdigt. Aber das werden mir wohl auch die Archive nicht sagen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Auf der Platte ist \u00fcbrigens in der oberen linken Ecke der Name des K\u00fcnstlers eingeritzt: \u201e<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Heinrich_Wader%C3%A9\">H. Wader\u00e9<\/a> M\u00fcnchen 1890\u201c. Das sagt zumindest die knapp 30 Jahre alte Magisterarbeit, ich kann die Schrift beim besten Willen nicht mehr erkennen. \u201eDer K\u00fcnstler schuf zahlreiche Bauplastiken an M\u00fcnchner Repr\u00e4sentationsbauten wie z.B. die Skulpturen an der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/St._Paul_(M%C3%BCnchen)\">Paulskirche<\/a> (1892\u20131900), die Figuren \u201eLex\u201c und \u201eJus\u201c am <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Justizpalast_(M%C3%BCnchen)\">Justizpalast<\/a> (1899\u20131906), die Skulpturen am <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Neues_Rathaus_(M%C3%BCnchen)\">Rathaus<\/a> (1899\u20131908) und am <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Prinzregententheater\">Prinzregententheater<\/a> (1900\/01), um nur eine kleine Auswahl zu nennen. Die Antike war Wader\u00e9s bevorzugtes Vorbild und auf seinen zahlreichen Reisen waren Antikensammlungen sein bevorzugtes Ziel.\u201c (S. 115) Auch der Gie\u00dfer von Platte (und vermutlich der Dame) ist bekannt; sein Name findet sich zu F\u00fc\u00dfen der Plastik: \u201eGuss v. C. Leyrer\u201c. In der Arbeit wird noch ein \u201eM\u00fcnchen\u201c dahinter notiert, aber auch das kann ich nicht mehr lesen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.ankegroener.de\/razza\/..\/Bilder\/lodter_leyrer500.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"245\" class=\"alignnone size-full wp-image-27297\" \/><\/p>\n<p>Abends traf ich mich mit F. in der Hypo-Kunsthalle, um <a href=\"http:\/\/www.kunsthalle-muc.de\/ausstellungen\/details\/peterlindbergh\/\">Fotos von Peter Lindbergh<\/a> anzuschauen. Im ersten Raum war ich noch sehr geflasht, denn dort warteten die Supermodels und die Bilder, wegen derer ich ewig in <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Linda_Evangelista\">Linda Evangelista<\/a> verknallt war. Danach kam aber ein Raum nach dem anderen, in dem weitere sehr sch\u00f6ne Menschen auf sehr sch\u00f6nen Bildern zu sehen waren. Klingt gut, war in der Masse aber recht schnell langweilig. Ich ahne, dass es K\u00f6nnen braucht, um aus sch\u00f6nen Menschen noch sch\u00f6nere zu machen, aber ich erm\u00fcdete z\u00fcgig von all dieser inszenierten \u00c4sthetik. Der einzige Raum, in dem ich l\u00e4nger blieb, war der, in dem fast ausschlie\u00dflich Bilder von T\u00e4nzer*innen zu sehen waren. Das waren \u2013\u00a0neben vielen Schauspieler*innen, die nat\u00fcrlich auch alle irre sch\u00f6n waren \u2013 die einzigen K\u00f6rper, die danach aussahen, mehr zu k\u00f6nnen als dass Klamotten an ihnen gut aussehen.<\/p>\n<p>Es war interessant, ein v\u00f6llig anderes Publikum in der Kunsthalle zu sehen als das, was sonst durchl\u00e4uft. Wo man sich \u00fcblicherweise mit vielen Menschen \u00fcber 60 vor den Exponaten tummelt, musste man sich hier haupts\u00e4chlich durch viele junge, meist sehr d\u00fcnne M\u00e4dchen k\u00e4mpfen. (Kein Body-Shaming, nur eine Beobachtung.)<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Gestern lie\u00df ich mich per Bus und U-Bahn in die Innenstadt chauffieren, denn ich brauchte neue Walkingschuhe. Als ich mit dem planm\u00e4\u00dfigen Rumlaufen anfing, zog ich einfach die Sneakers an, mit denen ich eh die ganze Zeit rumlaufe. In wenigen Monaten habe ich es geschafft, die stoffartige Innenverkleidung der Schuhe komplett durchzulaufen, so dass meine rechte Hacke schon reines Plastik sp\u00fcrte (und mit einer blutigen Blase quittierte). Also kaufte ich Schuhe, mal nicht in diesem Interweb, sondern mit Beratung in einem <a href=\"https:\/\/www.sport-schuster.de\/\">Gesch\u00e4ft<\/a>, zu dem man hinfahren muss. War aber okay, denn direkt danach kaufte ich nebenan meine <a href=\"https:\/\/www.leysieffer.com\/\">Lieblingstr\u00fcffel<\/a> und packte sie grinsend in die T\u00fcte mit den Schuhen.<\/p>\n<p>Den Nachmittag verbrachte ich dann wieder auf dem Alten Nordfriedhof, aber nicht, um rumzulaufen, sondern um Fotos von vielen, vielen Grabsteinen zu machen, \u00fcber die ich mal bloggen will, und nat\u00fcrlich auch um ein paar Bilder f\u00fcr diesen Eintrag zu haben. Nebenbei ist mir sogar jemand von der Eichh\u00f6rnchengang vor die Linse gehuscht, aber er war doch zu schnell f\u00fcr ein anst\u00e4ndiges bzw. scharfes Bild.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.ankegroener.de\/razza\/..\/Bilder\/nf_eich.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"752\" class=\"alignnone size-full wp-image-27302\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach der Abgabe der Masterarbeit wurschtelte ich tagelang vor mich hin und dachte, ich hatte das bl\u00f6de Loch, das mich immer am Semesterende erwischt, umgangen, aber das holte mich letzte Woche ein, wo ich sehr traurig und mutlos war, was die Zukunft angeht, diese bl\u00f6de Kuh. 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