{"id":31849,"date":"2019-05-21T07:18:12","date_gmt":"2019-05-21T06:18:12","guid":{"rendered":"http:\/\/ankegroener.de\/blog\/?p=31849"},"modified":"2019-05-21T07:18:12","modified_gmt":"2019-05-21T06:18:12","slug":"tagebuch-freitag-bis-montag-17-bis-20-mai-2019-krankenbesuch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ankegroener.de\/blog\/?p=31849","title":{"rendered":"Tagebuch Freitag bis Montag, 17. bis 20. Mai 2019 \u2013 Krankenbesuch"},"content":{"rendered":"<p>Der Starbucks-Barista am M\u00fcnchner Hauptbahnhof goss mir ein Herzchen auf den Irgendwas Latte, obwohl noch ein Deckel auf den Becher kam.<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Im Zug entdeckte ich den gesch\u00e4tzten Herrn Doktorvater in einer Fu\u00dfnote der hervorragenden <a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/3827500400\/ref=as_li_tl?ie=UTF8&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3827500400&#038;linkCode=as2&#038;tag=httpwwwankegr-21&#038;linkId=88b836fdfac67ecde428029e66b77ee2\">Speer-Biografie<\/a><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"\/\/ir-de.amazon-adsystem.com\/e\/ir?t=httpwwwankegr-21&#038;l=am2&#038;o=3&#038;a=3827500400\" width=\"1\" height=\"1\" border=\"0\" alt=\"\" style=\"border:none !important; margin:0px !important;\" \/> von Magnus Brechtken. War ja klar.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/ankegroener.de\/blog\/..\/Bilder\/D6wlWCMWwAIRu8G.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"495\" class=\"alignnone size-full wp-image-31853\" srcset=\"https:\/\/ankegroener.de\/blog\/..\/Bilder\/D6wlWCMWwAIRu8G.jpg 500w, https:\/\/ankegroener.de\/blog\/..\/Bilder\/D6wlWCMWwAIRu8G-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/p>\n<p>Das Buch m\u00f6chte ich euch dringend ans Herz legen. Keine Angst vor der Dicke des Werks: Von den 900 Seiten sind 300 Fu\u00dfnoten, Quellen- und Literaturangaben; mein babywissenschaftliches Herz lacht. Die restlichen 600 Seiten rei\u00dft man runter wie geschnitten Brot: stets informativ und mit 1000 Quellen unterf\u00fcttert, aber immer sehr gut lesbar und verst\u00e4ndlich. Ich habe viel gelernt, nicht nur \u00fcber das \u201eDritte Reich\u201c und einen weiteren Bereich, der in die Kunst desselben hineinreicht, sondern noch mehr \u00fcber die junge Bundesrepublik und ihren Umgang mit der Vergangenheit. Auch wenn euch Architektur nicht die Bohne interessiert \u2013 lest einfach mal rein.<\/p>\n<p>Ich sitze seit ein paar Wochen in der Vorlesung von Herrn Brechtken und kann daher berichten: Der Mann schreibt wie er spricht und umgekehrt. Toll.<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Als Profinutzerin von \u00f6ffentlichen Verkehrsmitteln hatte ich nat\u00fcrlich noch ein weiteres Buch im Gep\u00e4ck, als ich irgendwo zwischen Kassel und G\u00f6ttingen mit dem Speer durch war. Jetzt lese ich gerade <em><a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/B01MDS0KCZ\/ref=as_li_tl?ie=UTF8&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=B01MDS0KCZ&#038;linkCode=as2&#038;tag=httpwwwankegr-21&#038;linkId=39373aae1227e1e8365e97462bd1486e\">\u00bbWehvolles Erbe\u00ab: Richard Wagner in Deutschland. Hitler, Knappertsbusch, Mann<\/a><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"\/\/ir-de.amazon-adsystem.com\/e\/ir?t=httpwwwankegr-21&#038;l=am2&#038;o=3&#038;a=B01MDS0KCZ\" width=\"1\" height=\"1\" border=\"0\" alt=\"\" style=\"border:none !important; margin:0px !important;\" \/><\/em>. Die Einleitung war etwas z\u00e4h, ich hoffe, es geht fl\u00fcssiger weiter. Und mit weniger latent zweideutigen S\u00e4tzen: Wenn <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hans_Rudolf_Vaget\">Vaget<\/a> von der \u201e\u00e4sthetischen Kluft\u201c zwischen Hitler und der Partei schreibt, habe ich sofort wieder die Theorie im Kopf, dass Hitler eigentlich ein Einzelt\u00e4ter war und das ganze deutsche Volk fies get\u00e4uscht wurde. Was nat\u00fcrlich Bl\u00f6dsinn ist. An dieser h\u00fcbschen Entschuldigung hat Speer \u00fcbrigens auch einen nicht kleinen Anteil.<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Auf der S-Bahn-Fahrt von Hannover in die alte Heimat wie immer geguckt, wo fr\u00fcher der Bahnhof im <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kaltenweide\">Wohnort<\/a> der Gro\u00dfeltern war, der f\u00fcr die S-Bahn verlegt wurde. Ich finde die Stelle nicht mehr wieder.<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>In Krankenh\u00e4usern werden auch Gl\u00fccksschweine beschriftet.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/ankegroener.de\/blog\/..\/Bilder\/IMG_4809.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"500\" class=\"alignnone size-full wp-image-31855\" srcset=\"https:\/\/ankegroener.de\/blog\/..\/Bilder\/IMG_4809.jpg 500w, https:\/\/ankegroener.de\/blog\/..\/Bilder\/IMG_4809-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/p>\n<p>Mein Vater erkennt uns alle.<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Die bl\u00f6den Zahnschmerzen waren wieder da, nachdem sie immerhin einen Tag weg waren (Montag). Ob ich Ibu nehme oder nicht, scheint inzwischen egal zu sein. Samstag abend n\u00f6tigte mich das M\u00fctterlein, den Notdienst anzurufen, obwohl ich die am Freitag getestete Methode (Ibu plus Rotwein!) vorgezogen h\u00e4tte. Weil sich der Zahn anscheinend einfach nicht beruhigen will, hatte ich in letzter Zeit des \u00d6fteren mein Lieblingszitat aus <em><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Im_Dutzend_billiger_(Buch)\">Im Dutzend billiger<\/a><\/em> im Ohr: \u201eRei\u00dft mir das Zeug mit einem stumpfen Schuhl\u00f6ffel raus!\u201c Im Originalzitat geht es um die Mandeln der Kinder, die sich anstellen, und der Vater m\u00f6chte zeigen, wie mannhaft man das alles aushalten kann, wenn ich mich richtig erinnere.<\/p>\n<p>Der Notzahnarzt machte das, was in der letzten Zeit mehrere \u00c4rzte gemacht haben: r\u00f6ntgen, irgendwas murmeln, das inzwischen mit einem Bluterguss versehene Zahnfleisch \u00e4rgern, um mir eine Spritze zu geben, am Zahn rumwursteln, Antibiotika verschreiben, gute Besserung w\u00fcnschen. Damit kann ich ja leben, wenn auch sehr genervt.<\/p>\n<p>(Einschub: Wer Zahn\u00e4rzte oder die Behandlungen echt nicht abkann, sollte jetzt bis zu den n\u00e4chsten Spiegelstrichen springen und sich was Sch\u00f6nes vorstellen.)<\/p>\n<p>Samstag kam n\u00e4mlich pl\u00f6tzlich eine Attacke auf die Entz\u00fcndung unter dem Schei\u00dfzahn, auf die ich seelisch nicht vorbereitet gewesen war. Der Arzt meinte, er sp\u00fcle das mal durch, und dann fuhr er vermutlich mit einer winzigen Spritze in meine Zahnfleischtaschen, die sich aber anf\u00fchlte wie eine gl\u00fchende Mistgabel. Die Arzthelferin gab mir ihre Hand zum Festhalten, was ein bisschen geholfen hat, aber sobald das vorbei war, heulte ich los, weil es so schei\u00dfe verfickt nochmal dreckswehgetan hatte, und durfte danach kurz zu Atem kommen. Ich kriegte noch ein Rezept, glaube ich, dann wankte ich zur T\u00fcr, wo mein M\u00fctterchen wartete, die mich hingefahren hatte, denn auf dem Dorf geht ohne Auto ja nichts.<\/p>\n<p>Im Auto l\u00f6ste sich dann der Schock und ich gab tiefe, urspr\u00fcngliche Schmerzenslaute von mir, von denen ich nicht geahnt hatte, dass sie in mir waren bzw. ich sie produzieren kann. Als ich wieder denken konnte, wuchs meine Hochachtung vor geb\u00e4renden Frauen ins Unermessliche. Achtung, D\u00fcnnes-Eis-Vergleich: Ich ahne, wie Frauen nach einem Kind noch weitere in die Welt setzen k\u00f6nnen. Samstag war ich der Meinung, das seien die schlimmsten Schmerzen gewesen, die ich je gehabt hatte, Sonntag fehlten mir schon die Worte, um sie F. zu beschreiben. Ich kann mich netterweise auch nicht an den Bandscheibenvorfall von 2001 erinnern.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck zum Fun Saturday: Das M\u00fctterchen holte die Medikamente aus der Notapotheke, w\u00e4hrend ich im Auto wieder zu Atem kam, fuhr mich nach Hause, setzte mich an den K\u00fcchentisch, gab mir was zum K\u00fchlen und t\u00e4tschelte mir eine halbe Stunde lang den R\u00fccken, dann ging&#8217;s wieder. Ich hatte aus der Apotheke ein paar Codein-Tabletten f\u00fcr die Nacht gehabt, aber vor dem Zeug habe ich zuviel Respekt, lauschte also eine weitere Nacht dem Pochen unter dem Backenzahn, schlief aber irgendwann ein.<\/p>\n<p>Und seitdem bin ich schmerzfrei und der Zahn f\u00fchlt sich auch nicht mehr zu hoch an so wie in den letzten Tagen, als die Entz\u00fcndung das Ding ernsthaft nach oben gedr\u00fcckt hatte. Sagt zumindest mein Zahnarzt, der eigentlich bisher einen richtig guten Job gemacht hat, aber dieses Mal irgendwie nicht klarkommt. Ich w\u00fcrde mich freuen, wenn das mit dem \u201eschmerzfrei\u201c jetzt so bliebe.<\/p>\n<p>(STUMPFER SCHUHL\u00d6FFEL!)<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Hallo, Zahnarztphobiker*innen, wir reden jetzt wieder \u00fcber flauschiges Zeug. Okay, eigentlich \u00fcber Ex-flauschiges Zeug.<\/p>\n<p>Grumpy Cat hat einen <a href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/2019\/05\/17\/business\/media\/grumpy-cat-dead.html\">Nachruf<\/a> in der <em>New York Times<\/em> bekommen. Miss you already, kleine Meckerschnute. We had fun once. It was awful.<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Samstag gab&#8217;s auch noch Fu\u00dfball. Sollte eigentlich egal sein bei den derzeitigen Umst\u00e4nden, war&#8217;s mir aber dann doch nicht. Ich habe den ganzen Winter lang Schei\u00dfspiele geguckt und gefroren und geflucht, dann will ich jetzt auch den letzten Spieltag sehen. Da meine Eltern kein Internet haben, durfte ich bei meiner Schwester auf dem Sofa den Laptop aufklappen. Ich verabschiedete mich innerlich von Franck Rib\u00e9ry, wegen dem ich Bayern-Fan geworden war, rollte die Augen \u00fcber all die Hass-Tweets \u2013 ja, er war ein Mistkerl auf dem Platz, aber er war UNSER Mistkerl \u2013 und fluchte mal wieder \u00fcber Augsburg, die ernsthaft in Wolfsburg einszuacht untergingen. Klassenerhalt ist geschafft, aber meine G\u00fcte, ist das peinlich.<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Mein Vater hatte in den letzten Tagen Geburtstag. Wir brachten Kaffee und Kuchen mit ins Krankenhaus, a\u00dfen und tranken aber dann doch alles alleine in der Besucherecke. Vaddern lie\u00df sich zu ein paar L\u00f6ffeln Spargel, Pilze und Reis \u00fcberreden, einer Banane und einem Jogurt. Das Frikassee war das Krankenhausessen, und auf dem Zettel, der unter dem Teller lag, wo Patient und Mahlzeit verzeichnet sind, stand \u201eHAPPY BIRTHDAY!\u201c Au\u00dferdem gab&#8217;s ein St\u00fcck Extrakuchen in Plastikfolie, von dem die Krankenschwester launig meinte, den h\u00e4tte sie gebacken.<\/p>\n<p>Papa war auf drei verschiedenen Stationen. \u00dcberall \u00e4u\u00dferst freundliche und geduldige Pfleger*innen, die uns hilflosen H\u00fchnern alle Fragen beantworteten. Heute kommt mein Vater in die Reha und meine Mutter verteilt Trinkgeld im Haus. Ich habe ihr gesagt, dass sie blo\u00df kein Merci mitgeben soll, jedenfalls habe ich Twitter und die ganzen Pflegeblogs so verstanden. <\/p>\n<p>An alle, die sich angesprochen f\u00fchlen: Ihr seid gro\u00dfartig. Jedes ruhige Wort und jede Sekunde, die ihr f\u00fcr uns und Papa Zeit hattet, haben geholfen. Danke.<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Ein Elternteil gef\u00fcttert, das andere bekocht.<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Den letzten Abend mit F. bei Schwester und Schwager auf deren Terrasse verbracht, stumm ins dunkler werdende Gr\u00fcn geschaut, Element of Crime geh\u00f6rt. Der Kasten voll krauser Petersilie sah aus wie ein Bonsaigarten. Unerwartet entspannt gewesen und an mein <a href=\"https:\/\/ankegroener.de\/blog\/?p=29587\">Lindau-Gef\u00fchl<\/a> gedacht. Vielleicht doch an den Stadtrand ziehen und Gem\u00fcse anpflanzen.<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>In meinem Koffer f\u00fcr die R\u00fcckreise lagen Dokumente, mit denen ich mich eigentlich noch ein paar Jahre gar nicht befassen wollte, ein halber Hefew\u00fcrfel (Pizzateigreste vom Freitag) und zwei Kilo Rhabarber aus dem Garten meiner Eltern. <\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>In M\u00fcnchen Regen, wie sich das geh\u00f6rt. <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=H5SrdnzuXPQ\">Sag Bescheid, wenn du mich liebst<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Starbucks-Barista am M\u00fcnchner Hauptbahnhof goss mir ein Herzchen auf den Irgendwas Latte, obwohl noch ein Deckel auf den Becher kam. &#8212; Im Zug entdeckte ich den gesch\u00e4tzten Herrn Doktorvater in einer Fu\u00dfnote der hervorragenden Speer-Biografie von Magnus Brechtken. War ja klar. Das Buch m\u00f6chte ich euch dringend ans Herz legen. 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