{"id":32159,"date":"2019-06-24T06:59:17","date_gmt":"2019-06-24T05:59:17","guid":{"rendered":"http:\/\/ankegroener.de\/blog\/?p=32159"},"modified":"2019-06-24T06:59:17","modified_gmt":"2019-06-24T05:59:17","slug":"schokoladenzupfbrot-mit-espressoglasur","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ankegroener.de\/blog\/?p=32159","title":{"rendered":"Schokoladenzupfbrot mit Espressoglasur"},"content":{"rendered":"<p>Bei Jeanny von <a href=\"https:\/\/www.zuckerzimtundliebe.de\/2017\/01\/rezept-schokoladen-zupfbrot-espresso-zuckerguss-chocolate-pull-apart-bread-recipe\/\">Zimt, Zucker und Liebe<\/a> sieht das Brot weitaus aufger\u00e4umter aus als bei mir; das ordentliche Stapeln der einzelnen Hefeschichten versuche ich beim n\u00e4chsten Mal. F\u00fcr den ersten Versuch bin ich aber \u00e4u\u00dferst zufrieden. Schmeckt hervorragend und darf deshalb auch gerne ungelenk aussehen. Oder wie das Monster aus dem Sumpf, das aus einer Kuchenform quillt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/ankegroener.de\/blog\/..\/Bilder\/IMG_5024.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"832\" class=\"alignnone size-full wp-image-32163\" srcset=\"https:\/\/ankegroener.de\/blog\/..\/Bilder\/IMG_5024.jpg 500w, https:\/\/ankegroener.de\/blog\/..\/Bilder\/IMG_5024-481x800.jpg 481w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/p>\n<p>60 g <strong>Butter<\/strong> mit<br \/>\n300 ml <strong>Milch<\/strong> erw\u00e4rmen, bis die Butter geschmolzen ist. Nicht kochen. Lauwarm abk\u00fchlen lassen.<\/p>\n<p>Einen W\u00fcrfel <strong>Hefe<\/strong> (42 g) mit<br \/>\n60 g <strong>Kristallzucker<\/strong> in der Buttermilch aufl\u00f6sen.<\/p>\n<p>In einer Sch\u00fcssel<br \/>\n450 g <strong>Mehl, Type 550<\/strong>, mit<br \/>\n1 verquirlten <strong>Ei<\/strong> sowie der Hefe-Buttermilch mischen und mit den Teighaken des Mixers zu einem trockenen, weichen Teig r\u00fchren; notfalls noch Mehl dazugeben. Ich habe vermutlich schlussendlich um die 500 g Mehl in der Sch\u00fcssel gehabt. Der Teig l\u00f6ste sich irgendwann so halbwegs von der Sch\u00fcsselwand, und so wollte ich ihn haben.<\/p>\n<p>Im Originalrezept wird \u00fcbrigens mit einem T\u00fctchen Trockenhefe statt Frischhefe gearbeitet. Wenn ihr Trockenhefe nehmt, einfach zu Mehl, Zucker und Ei in die Sch\u00fcssel, Buttermilch dazu, mixen, fertig. Und, hey, wenn ihr nur noch einen halben W\u00fcrfel Hefe und ein halbes T\u00fctchen nicht mehr ganz frische Trockenhefe habt, k\u00f6nnt ihr das auch beides gleichzeitig benutzen, wie ich seit gestern wei\u00df. Versuch macht kluch.<\/p>\n<p>Die sch\u00f6ne Teigkugel in der Sch\u00fcssel nun mit einem K\u00fcchentuch bedecken und eine bis anderthalb Stunden gehen lassen. Ich mache das neuerdings immer unter der Bettdecke und meine G\u00fcte, gehen diese Teige auf!<\/p>\n<p>Kurz vor dem Ende der Gehzeit die F\u00fcllung zubereiten. Dazu<br \/>\n60 g <strong>Schokolade<\/strong>, bei mir war das 85%-ige, das war eindeutig zu bitter, Vollmilch ist aber vermutlich zu s\u00fc\u00df, mit<br \/>\n50 g <strong>Butter<\/strong> \u00fcber dem Wasserbad schmelzen.<br \/>\n30 g <strong>Puderzucker<\/strong> und<br \/>\n2 EL <strong>ent\u00f6lten Kakao<\/strong> in die Butterschokolademasse sieben und kurz verr\u00fchren. Das ergibt eine recht z\u00e4he Masse.<\/p>\n<p>Nun den herrlichen Hefefluff auf 25 mal 35 Zentimeter ausrollen. Normalerweise sind mir Ma\u00dfe halbwegs egal, aber hier habe ich mich brav daran gehalten (mit Lineal!), denn aus dem Rechteck werden f\u00fcnf Streifen und dann 25 Teigquadrate, daher sollten die Ma\u00dfe so einigerma\u00dfen hinkommen. Also:<\/p>\n<p>Teig auf der leicht bemehlten Arbeitsplatte ausrollen und mit dem Schokoschlotz bestreichen. Das geht am besten mit einer Palette oder einem breiten Pinsel (Hefeteig, die Diva). Dann den Teig in f\u00fcnf breite Streifen schneiden \u2013 Jeanny hat dazu ihren Pizzaschneider benutzt, ein anst\u00e4ndiges Messer tut&#8217;s auch. Diese Streifen nun \u00fcbereinander legen und in f\u00fcnf Teile schneiden; das k\u00f6nnt ihr nat\u00fcrlich auch einzeln machen, aber so geht&#8217;s schneller und ist nicht viel weniger nervig (Hefeteig, die Diva). Ihr m\u00fcsstet jetzt also 25 quadrat\u00e4hnliche Teigfladen mit Schokocreme \u2013\u00a0und vermutlich total verschmierte H\u00e4nde \u2013 haben.<\/p>\n<p>Diese Teigquadrate stellt ihr nun aufrecht wie Toastscheiben in eine gefettete oder mit Backpapier ausgelegte Kastenform, deckt diese wieder ab und lasst alles nochmal 30 Minuten gehen. Zum Abdecken vielleicht nicht unbedingt ein gutes Handtuch nehmen, bei mir war&#8217;s schn\u00f6des K\u00fcchenpapier.<\/p>\n<p>Nach der Gehzeit im auf 180 Grad C Ober- und Unterhitze vorgeheizten Ofen f\u00fcr ca. 30 Minuten backen. Jeanny wies darauf hin, dass die Schokolade sich eventuell beim Backen verabschiedet, wenn eure Scheiben arg \u00fcber den Kastenrand gequollen sind, daher habe ich unter den Rost mit der Kastenform noch ein tiefes Blech eingeschoben. Das ist aber sauber geblieben.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Espressoglasur verr\u00fchrt ihr<br \/>\n2 EL <strong>Espresso (oder Kaffee)<\/strong> mit<br \/>\n1 TL <strong>Milch<\/strong> und<br \/>\nsoviel <strong>Puderzucker<\/strong>, wie ihr m\u00f6gt, damit der Guss die gew\u00fcnschte Konsistenz hat. Bei mir waren es so um die 100 Gramm. <\/p>\n<p>Einen Teil habe ich gleich auf das warme Brot gekleckert, den Rest gab&#8217;s nach dem Ausk\u00fchlen. Und dann kann lustig gezupft, gedippt oder bestrichen werden. Feuchtt\u00fccher oder Waschlappen f\u00fcr H\u00e4nde und Gesicht bereitlegen. Ihr werdet es mir danken.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/ankegroener.de\/blog\/..\/Bilder\/IMG_5028.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"500\" class=\"alignnone size-full wp-image-32164\" srcset=\"https:\/\/ankegroener.de\/blog\/..\/Bilder\/IMG_5028.jpg 500w, https:\/\/ankegroener.de\/blog\/..\/Bilder\/IMG_5028-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bei Jeanny von Zimt, Zucker und Liebe sieht das Brot weitaus aufger\u00e4umter aus als bei mir; das ordentliche Stapeln der einzelnen Hefeschichten versuche ich beim n\u00e4chsten Mal. F\u00fcr den ersten Versuch bin ich aber \u00e4u\u00dferst zufrieden. Schmeckt hervorragend und darf deshalb auch gerne ungelenk aussehen. 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