{"id":32625,"date":"2019-08-23T08:26:19","date_gmt":"2019-08-23T07:26:19","guid":{"rendered":"http:\/\/ankegroener.de\/blog\/?p=32625"},"modified":"2019-08-23T08:26:19","modified_gmt":"2019-08-23T07:26:19","slug":"nektarinentarte-mit-brauner-butter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ankegroener.de\/blog\/?p=32625","title":{"rendered":"Nektarinentarte mit brauner Butter"},"content":{"rendered":"<p>Ich habe mein Cup-Ma\u00df eingeweiht, das seit Jahren in meiner Schublade rumliegt und dem ich nie traue. Aber gestern hatte ich keine Lust zum Umrechnen und habe Mehl in Cups gef\u00fcllt. F\u00fcr diesen Blogeintrag gibt&#8217;s daher ausnahmsweise eine doppelte Ma\u00dfeinheit, denn sp\u00e4testens bei der Butter habe ich wieder umgerechnet. Im Endeffekt ist es eh egal, denn: Das ist eine ziemlich gute Tarte, wenn ich das mal sagen darf. Danke, <em>NYT<\/em> Cooking, f\u00fcr eure <a href=\"https:\/\/cooking.nytimes.com\/recipes\/12697-nectarine-tart\">irrwitzig verf\u00fchrerischen Bilder<\/a> in euren Rezepten, die ihr fieserweise auch noch twittert, weswegen ich direkt vom Stadtarchiv zum Nektarinenkauf eilte.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/ankegroener.de\/blog\/..\/Bilder\/IMG_5501.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"519\" class=\"alignnone size-full wp-image-32627\" \/><\/p>\n<p>F\u00fcr eine normale Tarteform, wei\u00df der Geier, wie gro\u00df die sind. Ich habe meine 26-cm-Springform genommen, weil ich bei meinen Tarte- bzw. Pieformen nie ein St\u00fcck heile herausbekomme. Okay, vielleicht das allerletzte.<\/p>\n<p>Den Ofen auf 190 Grad vorheizen.<\/p>\n<p>1 <strong>Eigelb<\/strong> mit<br \/>\n3 EL <strong>kaltem Wasser<\/strong> verquirlen.<\/p>\n<p>1,5 Cups (360 g) <strong>Mehl, Type 405<\/strong>, mit<br \/>\n1\/2 TL <strong>Salz<\/strong>,<br \/>\n2 EL <strong>Kristallzucker<\/strong>,<br \/>\ndem verquirlten Ei und<br \/>\n120 g <strong>kalter Butter<\/strong> in kleinen St\u00fcckchen im Foodprozessor zu einem kr\u00fcmeligen Teig vermischen. Oder wie ich es mache: trockene Zutaten auf die Arbeitsfl\u00e4che, Butterbr\u00f6ckchen dazugeben, das Ei obendr\u00fcber und dann m\u00f6glichst schnell mit einem gro\u00dfen Messer zusammenhacken. Wenn sich alles irgendwie verbunden hat, schnell mit k\u00fchlen H\u00e4nden zu einem Teig kneten. Nicht zu lange bearbeiten.<\/p>\n<p>Den Teig ausrollen oder irgendwie in die Form kriegen und plattdr\u00fccken (meine Methode). Einen kleinen Rand basteln. Den Teig mit Backpapier abdecken, mit Blindbackzeug beschweren, was immer ihr dazu halt nehmt, und im vorgeheizten Ofen f\u00fcr 12 Minuten backen.<\/p>\n<p>45 g <strong>Butter<\/strong> bei niedriger Hitze schmelzen und blubbern lassen, bis sie br\u00e4unt und sich ein dunkler Bodensatz absetzt. Beiseite stellen.<\/p>\n<p>1 Kilo <strong>Nektarinen<\/strong> (oder Pflaumen oder Pfirsiche oder was auch immer) entsteinen und achteln, bei kleinen Fr\u00fcchten reicht vierteln. Bei mir waren es Nektarinen, die ich geachtelt habe, und es waren vermutlich auch nur 800 Gramm an Fr\u00fcchten, die ich in die Form bekommen habe.<\/p>\n<p>Nach der Blindbackzeit Papier und Gewicht entfernen und den Teig f\u00fcr weitere 8 bis 10 Minuten backen, bis der Teig leicht gebr\u00e4unt ist. Die Kommentator*innen bei der <em>NYT<\/em> verzichten gerne auf den Blindbackschritt, weil man in den nun schon leicht festen Teig die Fr\u00fcchte nicht mehr richtig reindr\u00fccken kann. Das ist mir auch aufgefallen, aber es hat mich nicht gest\u00f6rt. Wer also mutig ist, verzichtet aufs Vorbacken und wirft gleich das Obst auf den Boden.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/ankegroener.de\/blog\/..\/Bilder\/IMG_5505.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"458\" class=\"alignnone size-full wp-image-32630\" \/><\/p>\n<p>Den gebackenen Boden mit<br \/>\n<strong>3 EL Marmelade<\/strong> bestreichen, bei mir war das bittere Orangenmarmelade, was ich ziemlich klasse fand zu den s\u00fc\u00dfen Nektarinen. Im Originalrezept wird Johannisbeergelee vorgeschlagen, das hatte ich nicht, aber ich meine auch, dass die S\u00fc\u00dfe von Teig und Fr\u00fcchten ein kleines Gegengewicht vertragen kann.<\/p>\n<p>Nach dem Bestreichen den Boden mit den Fr\u00fcchten belegen, von au\u00dfen nach innen, am besten so, dass die Fruchtst\u00fccke eher stehen als liegen. Kommt bei meinen Bildern nicht ganz so r\u00fcber, aber das sieht schon ziemlich dramatisch aus, wenn es aus dem Ofen kommt. Die ausgelegten Fr\u00fcchte abschlie\u00dfend mit der braunen Butter bestreichen, sch\u00f6n den Bodensatz mitnehmen, da ist der Geschmack, noch zwei EL <strong>Zucker<\/strong> dr\u00fcberstreuen und dann f\u00fcr weitere 40 bis 45 Minuten backen. Die <em>NYT<\/em> h\u00e4tte daf\u00fcr gerne 200 Grad statt wie bisher 190, hab ich gemacht, dann f\u00e4rben sich einige Fr\u00fcchte an den hochstehenden Enden schwarz, was ich auch sehr dramatisch fand.<\/p>\n<p>Aus dem Ofen nehmen, etwas abk\u00fchlen lassen und dann mit Sahne oder Cr\u00e8me fra\u00eeche servieren. Normalerweise mache ich sowas bei Obstkuchen immer \u2013\u00a0was Sahniges dazu \u2013, aber diese Tarte fand ich perfekt so, wie sie aus dem Ofen kam.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/ankegroener.de\/blog\/..\/Bilder\/IMG_5508.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"435\" class=\"alignnone size-full wp-image-32633\" \/><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/ankegroener.de\/blog\/..\/Bilder\/IMG_5510.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"612\" class=\"alignnone size-full wp-image-32636\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich habe mein Cup-Ma\u00df eingeweiht, das seit Jahren in meiner Schublade rumliegt und dem ich nie traue. Aber gestern hatte ich keine Lust zum Umrechnen und habe Mehl in Cups gef\u00fcllt. F\u00fcr diesen Blogeintrag gibt&#8217;s daher ausnahmsweise eine doppelte Ma\u00dfeinheit, denn sp\u00e4testens bei der Butter habe ich wieder umgerechnet. 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