{"id":34268,"date":"2020-04-21T08:32:53","date_gmt":"2020-04-21T07:32:53","guid":{"rendered":"http:\/\/ankegroener.de\/blog\/?p=34268"},"modified":"2020-04-21T08:58:20","modified_gmt":"2020-04-21T07:58:20","slug":"tagebuch-montag-20-april-2020-entscheidende-absatze-formuliert-haben-depri-loch-disslife","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ankegroener.de\/blog\/?p=34268","title":{"rendered":"Tagebuch Montag, 20. April 2020 \u2013 Entscheidende-Abs\u00e4tze-Formuliert-Haben-Depri-Loch #disslife"},"content":{"rendered":"<p>(F\u00e4llt mir jetzt erst beim Tippen auf, dass gestern des \u201eF\u00fchrers\u201c Geburtstag war. Wie passend.)<\/p>\n<p>Seit September 2017 grabe ich an meinem Thema rum und habe diverse Schlenker gemacht, bis ich angekommen bin, wo ich jetzt stehe. Mit dem eigentlichen Schreiben begann ich im Februar 2019. Ich bin noch nicht ganz fertig, aber es fehlt nur noch das letzte Drittel des Schlusskapitelchens mit der Einordnung und der Zusammenfassung. Aber im Prinzip bin ich jetzt fast durch. Jedenfalls schrieb ich gestern den Satz, der genau das Gegenteil von dem sagte, was ich eigentlich sagen wollte, als ich mit diesem Thema loslief: \u201eDamit kann man Protzen eindeutig als Profiteur des NS-Systems einordnen.\u201c Forschung. So \u00fcberraschend!<\/p>\n<p>Direkt nach diesem Satz fiel ich in das erste Depri-Loch des Tages, k\u00e4mpfte mich aber wacker durch die Jahre 1946 bis 1956, dem Todesjahr des Herrn. Jetzt kommt noch der Schlussteil, der zu einem Gro\u00dfteil schon steht, aber zu dem hatte ich gestern keine Konzentration mehr. Ich bin nur noch aufs Sofa gekrochen und war traurig dar\u00fcber, dass die Diss gef\u00fchlt fast fertig ist. <\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich bin ich noch nicht fertig. Ich brauche per Fernleihe noch die Kataloge zu vier Ausstellungen, die nicht in M\u00fcnchen sind. Einer davon war sogar schon mal hier, aber an irgendeinem Freitag im M\u00e4rz meinte ich launig zu mir, ach, den hole ich mir Montag, und dann ging Montag gar nichts mehr. Die anderen drei haben sich nie auf den Weg gemacht, die muss ich nochmal anfordern. Die Unibibliothek beginnt in dieser Woche wieder langsam, ihren Ausleihbetrieb hochzufahren, die Leses\u00e4le bleiben aber weiterhin geschlossen, daher wei\u00df ich selbst noch nicht, ob die Fernleihe funktioniert, denn die so angeforderten Werke bekommt man ja eigentlich in einen Lesesaal geliefert.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem muss ich mir zwei Archivalien aus dem Staatsarchiv noch einmal ausheben lassen, da habe ich etwas schludrig zitiert, das w\u00fcrde ich doch gerne nochmal im Original vor mir haben und notfalls korrigieren. Dann fehlt noch total das Archiv des Deutschen Museums, in dem ich noch nie war, und in der dortigen Bibliothek wollte ich noch ein paar Jahrg\u00e4nge technische Zeitschriften durchbl\u00e4ttern. Und als Abschluss fahre ich nochmal ins Kunstarchiv in N\u00fcrnberg, um ein viertes und letztes Mal durch den kompletten Nachlass zu w\u00fchlen, ob ich was Entscheidendes \u00fcbersehen habe, wovon ich nicht ausgehe.<\/p>\n<p>F\u00fcr das Abbildungsverzeichnis muss ich noch in diverse Bibliotheken und ebenfalls ins Kunstarchiv, weil viele von Protzens Gem\u00e4lden dort immerhin als Schwarzwei\u00dffoto vorhanden sind, aber sonst nirgends. Und dann kommen nat\u00fcrlich noch die \u00fcblichen 17 weiteren Korrekturg\u00e4nge, der erste war gestern durch. Ich habe also noch was zu tun, aber die gro\u00dfen Abs\u00e4tze und Erkenntnisse, auf die man 300 Seiten lang zuschreibt, die stehen jetzt.<\/p>\n<p>Ich habe kein Schlusswort f\u00fcr diesen Eintrag. Ich war gestern seltsamerweise sehr traurig und gar nicht gut gelaunt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(F\u00e4llt mir jetzt erst beim Tippen auf, dass gestern des \u201eF\u00fchrers\u201c Geburtstag war. 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