{"id":35222,"date":"2020-10-07T08:36:08","date_gmt":"2020-10-07T07:36:08","guid":{"rendered":"http:\/\/ankegroener.de\/blog\/?p=35222"},"modified":"2020-10-07T08:50:40","modified_gmt":"2020-10-07T07:50:40","slug":"tagebuch-dienstag-6-oktober-2020-erster-zoom-call","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ankegroener.de\/blog\/?p=35222","title":{"rendered":"Tagebuch Dienstag, 6. Oktober 2020 \u2013 Erster Zoom-Call"},"content":{"rendered":"<p>Schreibtischtag. Ich bereitete mein vermutlich letztes Doktorandenkolloquium vor, auf dem ich meine Diss vorstellen m\u00f6chte \u2013 auch als \u00dcbung f\u00fcr die Verteidigung. Ich werde vermutlich auf beiden Veranstaltungen nicht genau dasselbe erz\u00e4hlen, aber erstmal muss ich mir dar\u00fcber klar werden, was ich \u00fcberhaupt erz\u00e4hlen will. 360 Seiten in 15 Minuten zusammenzufassen, ist doch schwieriger als ich dachte. Also las ich gestern einen gro\u00dfen Teil meiner Diss quer und hielt mich dann haupts\u00e4chlich an den Zwischenfaziten und dem Schlussteil fest, in denen ich meine sensationellen Funde und Erkenntnisse brav aufgez\u00e4hlt habe.<\/p>\n<p>Nachmittags hatte mein ewiges Quengeln endlich Erfolg gehabt und F. lud mich per Mail zu einem Zoom-Meeting ein. Ich bin bisher durch die ganze Pandemie ohne eine einzige Videokonferenz gekommen, wenn man von dem einen virtuellen Treffen mit den Hamburger Damen absieht, das aber per Facetime stattfand, wenn ich mich richtig erinnere. Ich wollte testen, ob Zoom noch funktioniert, obwohl ich die Uni-Version auf dem Rechner hatte, denn an der Uni bin ich ja jetzt offiziell nicht mehr. Ging. Was nicht ging, war die Kamera, was aber durch Neustart des Rechners behoben werden konnte. Dann testete ich lustige Dinge wie \u201eBildschirm freigeben\u201c und muten und freute mich dar\u00fcber, dass meine blaue Arbeitszimmerwand ein ganz hervorragender ruhiger Hintergrund f\u00fcr mich ist.<\/p>\n<p>Mein Corona-Kontakttagebuch auf den neuesten Stand gebracht (gestern: keine Kontakte), weiterhin zwei Risiko-Begegnungen in der Corona-App, aber alles auf gr\u00fcn. Die waren zwischenzeitig auf einen Kontakt zusammengeschrumpft, dann war wieder keiner zu sehen, seit vorgestern sind es wieder zwei.<\/p>\n<p>Mit einer Beh\u00f6rde einen Fototermin ausgemacht, um ein paar Protzens erneut abzulichten, weil ich beim Erstkontakt viel zu aufgeregt gewesen war. Dieses Mal h\u00e4lt F. die Kamera und ich die Gem\u00e4lde. Auf Twitter holte ich mir Tipps zum Abstauben, weil die Dinger seit gef\u00fchlt 30 Jahren nicht mehr abgestaubt worden sind, aber ich wei\u00df nicht, ob ich sie morgen umsetzen werde. Mit der Beh\u00f6rde au\u00dferdem \u00fcber die Formulierungen in der Diss gesprochen, die ich ja ver\u00f6ffentlichen muss, um den Titel tragen zu d\u00fcrfen. Dem Amt ist es nicht ganz so recht, wenn genau zu lesen ist, wo sich die Gem\u00e4lde befinden, da es in der Vergangenheit anscheinend schon \u00f6fter Menschen gab, die sich als Polizist oder \u00e4hnliches ausgewiesen haben, um an Zeug zu kommen (oder es wenigstens ablichten zu k\u00f6nnen), was eventuell als NS-Devotionalie durchgeht. Wieder was gelernt. Ahne allm\u00e4hlich, warum mir die Staatsgem\u00e4ldesammlungen nicht verraten wollten, wo mein Lieblings-Protzen gerade h\u00e4ngt (geh\u00f6rt ihnen, ist ausgeliehen).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schreibtischtag. Ich bereitete mein vermutlich letztes Doktorandenkolloquium vor, auf dem ich meine Diss vorstellen m\u00f6chte \u2013 auch als \u00dcbung f\u00fcr die Verteidigung. 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