{"id":36034,"date":"2021-01-30T12:48:37","date_gmt":"2021-01-30T11:48:37","guid":{"rendered":"http:\/\/ankegroener.de\/blog\/?p=36034"},"modified":"2021-02-02T09:12:22","modified_gmt":"2021-02-02T08:12:22","slug":"ofenkartoffeln-mit-sojabutter-miso-aubergine-und-chili-spitzkohl","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ankegroener.de\/blog\/?p=36034","title":{"rendered":"Ofenkartoffeln mit Sojabutter, Miso-Aubergine und Chili-Spitzkohl"},"content":{"rendered":"<p>Das Rezept im SZ-Magazin nennt sich \u201e<a href=\"https:\/\/sz-magazin.sueddeutsche.de\/das-kochquartett\/rezept-ofenkartoffel-89710\">Weltoffene Ofenkartoffel<\/a>\u201c, aber damit kann ich in meiner <a href=\"https:\/\/ankegroener.de\/blog\/?p=8357\">Rezeptliste<\/a> nichts anfangen. Es stammt von <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Tohru_Nakamura\">Tohru Nakamura<\/a>, bei dem F. und ich <a href=\"https:\/\/ankegroener.de\/blog\/?p=31809\">leider nur einmal essen gehen konnten<\/a>, bevor die Pandemie den Laden trotz unserer Reservierung zusperrte, eine Unversch\u00e4mtheit. Was mich damals so fasziniert hat, waren die gef\u00fchlt 80 Zutaten auf dem Teller und trotzdem schmeckte alles absolut ausgewogen. Dieses Prinzip klappt auch mit der schlichten Ofenkartoffel: Es kommt deutlich mehr drauf als ein Klecks Sour Cream, aber es harmoniert alles hervorragend.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/ankegroener.de\/blog\/..\/Bilder\/IMG_7855.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"609\" class=\"alignnone size-full wp-image-36037\" \/><\/p>\n<p>Das Rezept ist angeblich f\u00fcr acht Personen, die Mengen schreibe ich hier auch auf. Ich habe davon die H\u00e4lfte zubereitet und unsere zwei Kartoffeln pro Person wogen etwas weniger als 150 Gramm; das war eine hervorragende Hauptmahlzeit.<\/p>\n<p>1 <strong>Aubergine<\/strong> halbieren und auf der Schnittseite in ordentlich<br \/>\n<strong>Sesam\u00f6l<\/strong> in der Pfanne anr\u00f6sten. Die eine Aubergine haben wir locker zu zweit verspeist, wenn Sie das Gericht f\u00fcr acht Personen zubereiten, vielleicht lieber mindestens zwei verwenden.<\/p>\n<p>8 <strong>Kartoffeln<\/strong> (je 150\u2013200 g) waschen, mit ebenfalls ordentlich <strong>Sesam\u00f6l<\/strong> einreiben und gut <strong>salzen<\/strong>. Auberginenh\u00e4lften und ganze Kartoffeln auf ein Blech geben und im auf 180\u00b0 Umluft (!) vorgeheizten Ofen eine Stunde lang garen.<\/p>\n<p>W\u00e4hrenddessen einen Berg Mise en place erledigen.<\/p>\n<p>100 g <strong>weiche Butter<\/strong> mit<br \/>\n4 EL <strong>Sojasauce<\/strong> verkneten. Das ging mir bei nur so mittelgut, ich habe nicht die ganze Sauce einarbeiten k\u00f6nnen. Vielleicht Butter schmelzen, Sauce dazugeben und wieder fest werden lassen? Probiere ich beim n\u00e4chsten Mal aus.<\/p>\n<p>100 g <strong>Jogurt<\/strong> mit<br \/>\n50 g <strong>geriebenem Ingwer<\/strong> und <strong>Salz<\/strong> abschmecken.<\/p>\n<p>1 Handvoll <strong>Spitzkohl<\/strong> (bei mir Chinakohl) fein schneiden.<br \/>\nEin Dressing zubereiten aus<br \/>\n4 EL <strong>Reisessig<\/strong>,<br \/>\n1\/2 TL <strong>braunem Zucker<\/strong>,<br \/>\n1 EL <strong>Sonnenblumen\u00f6l<\/strong> und<br \/>\n1 <strong>Chilischote<\/strong>, fein gehackt. Kurz vor dem Servieren mischen.<\/p>\n<p>2 EL <strong>wei\u00dfen Sesam<\/strong> r\u00f6sten.<br \/>\n1 Handvoll <strong>Wasabi-Erbsen oder Wasabi-N\u00fcsse<\/strong> zusammen mit dem Sesam im M\u00f6rser grob zersto\u00dfen, das soll kein feines Pulver werden.<\/p>\n<p>100 g <strong>Comt\u00e9<\/strong> (oder anderen Hartk\u00e4se) reiben.<\/p>\n<p>1 Bund <strong>Schnittlauch<\/strong> hacken (ein halber tut&#8217;s auch).<\/p>\n<p>1 <strong>kleine Schalotte<\/strong> fein hacken.<\/p>\n<p>Nach einer Stunde die Aubergine aus dem Ofen nehmen und die Schnittfl\u00e4chen mit<br \/>\n2 EL <strong>heller Misopaste<\/strong> bestreichen. Nochmal f\u00fcr ein paar Minuten in den Ofen geben, bis die Paste blubbert. Das Fleisch herauskratzen, mit der Schalotte mischen und mit <strong>Salz<\/strong> und <strong>Pfeffer<\/strong> abschmecken.<\/p>\n<p>Die Kartoffeln halbieren und die Schnittfl\u00e4chen mit der Sojabutter bestreichen. Das Auberginenragout und danach den geriebenen K\u00e4se darauf verteilen. Den angemachten Spitzkohlsalat sowie den Ingwerjogurt darauf geben. Zum Schluss den Wasabi-Sesam-Crunch und die Schnittlauchr\u00f6llchen dar\u00fcberstreuen. <\/p>\n<p>Das Rezept wollte dazu auch noch <strong>Bonitoflocken<\/strong> \u2013 die hatte ich nicht bekommen, stattdessen gab es bei uns <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Furikake\">Furikake<\/a> mit Bonitogeschmack, das war auch ein Kracher. Fiel mir erst nach dem Fotomachen auf, daher ist das lustige Zeug nicht abgebildet.<\/p>\n<p>Ja, es ist etwas mehr Arbeit als Sour Cream, aber das war wirklich richtig gut. Gibt&#8217;s heute gleich nochmal.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Rezept im SZ-Magazin nennt sich \u201eWeltoffene Ofenkartoffel\u201c, aber damit kann ich in meiner Rezeptliste nichts anfangen. 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