{"id":36087,"date":"2021-02-06T10:36:50","date_gmt":"2021-02-06T09:36:50","guid":{"rendered":"http:\/\/ankegroener.de\/blog\/?p=36087"},"modified":"2021-02-07T11:26:48","modified_gmt":"2021-02-07T10:26:48","slug":"lemon-tarte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ankegroener.de\/blog\/?p=36087","title":{"rendered":"Lemon Tarte"},"content":{"rendered":"<p>Die Autorin des <a href=\"https:\/\/www.washingtonpost.com\/food\/2021\/01\/29\/whole-lemon-tart-recipe\/\">Rezepts aus der Washington Post<\/a> behauptet, das Ding sei die einfachste Lemon Tarte ever und ich ahne, dass das stimmt. Es kommt kein Zeug oben drauf au\u00dfer ein bisschen Puderzucker und das reicht dann auch. Man muss ein bisschen Zeit einplanen, aber dann kann eigentlich nichts schiefgehen. Die einzige \u00c4nderung, die ich vorgenommen habe, ist die Zuckermenge im Kuchenboden zu erh\u00f6hen, der war mir beim ersten Mal zu sehr nur Tr\u00e4germedium f\u00fcr den Zitronenschlotz. Jetzt schmeckt er ein bisschen nach was.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/ankegroener.de\/blog\/..\/Bilder\/DSC01001x.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"328\" class=\"alignnone size-full wp-image-36088\" \/><\/p>\n<p>Den Boden kann man prima vorbereiten: Entweder den Teig f\u00fcr bis zu drei Monate einfrieren oder die fertig gebackene Tarteschale bis zu zw\u00f6lf Stunden rumstehen lassen, bevor sie mit F\u00fcllung gebacken wird.<\/p>\n<p>In einem Zerkleinerer<br \/>\n190 g <strong>Mehl, Type 405<\/strong>, mit<br \/>\n80 g <strong>Kristallzucker<\/strong> (im Originalrezept 40 g),<br \/>\n1\/4 TL <strong>Salz<\/strong> sowie<br \/>\n1 EL frisch geriebener <strong>Zitronenschale<\/strong> kurz vermischen.<br \/>\n115 g <strong>kalte Butter<\/strong> in St\u00fccken daruntermischen, als letztes<br \/>\n1 <strong>Ei<\/strong> untermixen, bis sich alles halbwegs verbunden hat. Ich habe zum Schluss alles noch einmal durchgeknetet. Nicht zu lange, denn dann wird aus M\u00fcrbeteig gerne Matsch. Den Teig zu einer kreisf\u00f6rmigen Platte formen, in Frischhaltefolie wickeln und f\u00fcr eine Stunde im K\u00fchlschrank parken.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/ankegroener.de\/blog\/..\/Bilder\/DSC00995-x.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"538\" class=\"alignnone size-full wp-image-36091\" \/><\/p>\n<p>Nach der Ruhezeit den Teig zwischen zwei Lagen Backpapier ausrollen, so dass er eine Tarteform bedeckt. Die Tarte im Bild wurde in einer 28-Zentimeter-Form gebacken, da reichte der Teig so gerade; das erste Mal probierte ich eine 26er, da kam mir der Teig etwas stabiler vor und man konnte einen sch\u00f6neren Rand basteln. Ging aber beides.<\/p>\n<p>Den Teig in der Form mit einer Gabel mehrfach einstechen, damit er nicht zu hoch aufgeht beim Backen. Den Rand vergesse ich immer, hat trotzdem funktioniert. Dann die ausgekleidete Form f\u00fcr eine Stunde einfrieren. (Gefrierfach, nicht K\u00fchlschrank.)<\/p>\n<p>Nach einer Stunde den Teig mit Backpapier oder Alufolie bedecken, mit dem Blindbackzeug eurer Wahl auslegen und im auf 190\u00b0 Ober- und Unterhitze vorgeheizten Ofen f\u00fcr 20 bis 25 Minuten backen. Der Teig sollte nicht mehr roh aussehen. Blindbackzeug entfernen und weitere f\u00fcnf Minuten backen, bis der Teig goldigbraun ist und sich leicht vom Rand l\u00f6st. Aus dem Ofen nehmen und f\u00fcr mindestens 30 Minuten abk\u00fchlen lassen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/ankegroener.de\/blog\/..\/Bilder\/DSC00999-x.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"444\" class=\"alignnone size-full wp-image-36089\" \/><\/p>\n<p>Nun die F\u00fcllung herstellen.<br \/>\n2 <strong>Zitronen<\/strong> (eine davon darf gerne die eben abgeriebene sein) in Scheiben schneiden, die Kerne entfernen und so in den Zerkleinerer geben. Wer es nicht ganz so bitter mag, der sch\u00e4lt die Zitronen, damit das wei\u00dfe Zeug unter der Schale wegkommt und verwendet nur die Filets. Ich pers\u00f6nlich mochte alles mit allem. Die Zitronen mit<br \/>\n250 g <strong>Kristallzucker<\/strong> vermixen, bis keine gr\u00f6\u00dferen Schalenst\u00fccke mehr sichtbar sind.<br \/>\n1\/4 TL <strong>Salz<\/strong> und<br \/>\n115 g <strong>kalte Butter<\/strong>, in St\u00fccken, untermixen. Nacheinander<br \/>\n2 <strong>Eier<\/strong> sowie<br \/>\n1 <strong>Eigelb<\/strong> untermixen. Zum Schluss noch<br \/>\n25 g <strong>St\u00e4rke<\/strong>.<\/p>\n<p>Das ganze sieht aus, als ob sich Fett und der Rest nicht so recht verbunden haben, das ist in Ordnung so, die Creme (sehr fl\u00fcssig) ist fleckig und st\u00fcckig. Total egal, sieht nachher keiner mehr. Die Creme in die abgek\u00fchlte Form f\u00fcllen und alles bei 160\u00b0 f\u00fcr 40 bis 45 Minuten backen. Die Oberfl\u00e4che darf ruhig ein bisschen wabbelig aussehen. Dringend per St\u00e4bchenprobe in der Mitte testen, ob alles festgeworden ist.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/ankegroener.de\/blog\/..\/Bilder\/DSC01000-x.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"314\" class=\"alignnone size-full wp-image-36090\" \/><\/p>\n<p>Ausk\u00fchlen lassen und mit Puderzucker best\u00e4ubt servieren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Autorin des Rezepts aus der Washington Post behauptet, das Ding sei die einfachste Lemon Tarte ever und ich ahne, dass das stimmt. Es kommt kein Zeug oben drauf au\u00dfer ein bisschen Puderzucker und das reicht dann auch. Man muss ein bisschen Zeit einplanen, aber dann kann eigentlich nichts schiefgehen. 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