{"id":36291,"date":"2021-03-10T08:57:46","date_gmt":"2021-03-10T07:57:46","guid":{"rendered":"http:\/\/ankegroener.de\/blog\/?p=36291"},"modified":"2021-03-10T09:21:47","modified_gmt":"2021-03-10T08:21:47","slug":"schokoladentarte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ankegroener.de\/blog\/?p=36291","title":{"rendered":"Schokoladentarte"},"content":{"rendered":"<p>Ich teste anscheinend gerade alle M\u00fcrbeteige dieser Welt an. Dieser hier \u2013 zusammen mit dem Schokoschlotz oben drauf \u2013 stammt aus <em><a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/3835415433\/ref=as_li_tl?ie=UTF8&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3835415433&#038;linkCode=as2&#038;tag=httpwwwankegr-21&#038;linkId=4b26a990aa501498e1647efdd60a901c\">Die neue bayerische K\u00fcche<\/a><\/em> von Florian Lechner. Mir gefiel daran das deutliche Zitronenaroma, das bei der Menge an Schokolade dringend n\u00f6tig ist. Au\u00dferdem lie\u00df er sich ausnehmend gut verarbeiten und war nicht so eine rissige Diva, was M\u00fcrbeteige beim Tarteformauskleiden ja gerne mal sind. Ein netter Teig.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/ankegroener.de\/blog\/..\/Bilder\/DSC01027-sml.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"360\" class=\"alignnone size-full wp-image-36295\" \/><\/p>\n<p>Aus der untenstehenden Menge ist bei mir eine 28-cm-Form entspannt voll geworden plus zwei kleine Tartelettef\u00f6rmchen. Ich bin immer zu faul zum Umrechnen; wenn ihr keine kleinen F\u00f6rmchen habt, backt einfach ein paar Kekse aus dem Rest. Oder macht vom ganzen Rezept inklusive F\u00fcllung nur drei Viertel, das m\u00fcsste auch halbwegs hinkommen.<\/p>\n<p>360 g <strong>Mehl, Type 405<\/strong>, mit<br \/>\n120 g <strong>Puderzucker<\/strong>,<br \/>\n20 g <strong>Speisest\u00e4rke<\/strong>,<br \/>\n15 g <strong>Vanillezucker<\/strong> und<br \/>\nder abgeriebenen <strong>Schale einer Biozitrone<\/strong> vermischen. Im Rezept stand was von 2 EL, ich rieb zu enthusiastisch, lie\u00df es dabei und fand es super.<\/p>\n<p>Aus den trockenen Zutaten einen kleinen Berg bauen, in der Mitte eine Mulde formen, darin<br \/>\n30 g <strong>Eigelb<\/strong> geben, das waren bei mir zwei kleine Eier.<br \/>\n220 g <strong>kalte Butter<\/strong> in W\u00fcrfeln auf dem Berg verteilen und dann alles mit einem gro\u00dfen Messer grob hacken, bis sich alles verbindet und man einen glatten Teig kneten kann. Man kann auch alles in den Zerkleinerer werfen, aber ich habe gehackt. M\u00fcrbeteig ist bei mir Tagesform.<\/p>\n<p>Den Teig zu einer dicken Scheibe formen, diese in Klarsichtfolie wickeln und f\u00fcr mindestens 30 Minuten im K\u00fchlschrank parken. Danach zwischen zwei Lagen Folie oder Backpapier ausrollen, ich nehme immer die Folie, in die der Teig eingewickelt war plus eine Lage Backpapier oben drauf.<\/p>\n<p>Die Tarteform buttern und mit<br \/>\n2\u20133 EL <strong>braunem Zucker<\/strong> bestreuen. Form mit dem ausgerollten Teig auskleiden, den Teig etwas andr\u00fccken, mit einer Gabel ordentlich einstechen und erneut zehn Minuten k\u00fchlstellen. Danach im auf 170\u00b0 Ober- und Unterhitze vorgeheizten Ofen f\u00fcr etwa 20 Minuten backen. Der Rand sollte goldig-braun sein, die Mitte soll durchgebacken aussehen. <\/p>\n<p>Mir ging der Boden etwas zu stark auf, weswegen ich nach der H\u00e4lfte der Zeit die Form mit Backpapier ausgelegt und meine Blindbackkugeln darauf verteilt habe. Im Buch steht nichts vom Blindbacken, aber ich meine, bei Tartes ist das gesetzt. Ich erinnere daran, vor allem alle Leute, die per Google hier vorbeischauen, dass ich keine Foodbloggerin bin, diese Rezepte sind meine Ged\u00e4chtnisst\u00fctze f\u00fcr die n\u00e4chsten Versuche. Wenn ich nett bin, editiere ich dann den Text. Wenn ich faul bin, dann nicht, was mich im letzten Jahr beim Stollenbacken, das ich jahrelang nicht gemacht hatte, etwas in den Hintern biss, aber ich schweife ab.<\/p>\n<p>Den gebackenen Boden ausk\u00fchlen lassen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/ankegroener.de\/blog\/..\/Bilder\/DSC01037-sml.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"390\" class=\"alignnone size-full wp-image-36294\" \/><\/p>\n<p>In einer Sch\u00fcssel im Wasserbad<br \/>\n250 g <strong>Zartbitter-Kuvert\u00fcre<\/strong> und<br \/>\n200 g <strong>Butter<\/strong> schmelzen.<\/p>\n<p>In einer weiteren Sch\u00fcssel<br \/>\n80 g <strong>Mehl<\/strong> mit<br \/>\n6 g <strong>Backpulver<\/strong> und<br \/>\n20 g <strong>dunklem Kakaopulver<\/strong> mischen.<\/p>\n<p>4 <strong>Eier<\/strong> mit<br \/>\n100 g <strong>Vanillezucker<\/strong> schaumig aufschlagen. In diese Masse nun nach und nach die Mehlmischung geben. Zum Schluss die Kuvert\u00fcre-Butter-Mischung geben und alles noch einmal gr\u00fcndlich durchr\u00fchren. Auf den M\u00fcrbeteigboden geben, glattstreichen und im auf 175\u00b0 Ober- und Unterhitze vorgeheizten Ofen f\u00fcr etwa zehn Minuten backen. Vollst\u00e4ndig ausk\u00fchlen lassen, erst dann anschneiden, ja, das tut weh, ich wei\u00df.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/ankegroener.de\/blog\/..\/Bilder\/DSC01034-sml.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"309\" class=\"alignnone size-full wp-image-36293\" \/><\/p>\n<p>Zum Servieren kann man das Prachst\u00fcck erneut mit dunklem Kakao und\/oder Puderzucker bestreuen. Die Tarte ist, wer h\u00e4tte es gedacht, irre s\u00fc\u00df und vertr\u00e4gt sich daher hervorragend mit s\u00e4uerlichem Obst. Ich bin immer Team Himbeer.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich teste anscheinend gerade alle M\u00fcrbeteige dieser Welt an. 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