{"id":39313,"date":"2023-02-04T10:57:08","date_gmt":"2023-02-04T09:57:08","guid":{"rendered":"https:\/\/ankegroener.de\/blog\/?p=39313"},"modified":"2023-02-04T10:57:08","modified_gmt":"2023-02-04T09:57:08","slug":"freitag-3-februar-2023-kann-gucken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ankegroener.de\/blog\/?p=39313","title":{"rendered":"Freitag, 3. Februar 2023 \u2013 Kann gucken"},"content":{"rendered":"<p>Am Mittwoch holte ich meine f\u00fcrchterlich teure Arbeitsplatzbrille vom Optiker ab, die ich <a href=\"https:\/\/ankegroener.de\/blog\/?p=39150\">vor einigen Wochen<\/a> gekauft hatte. Ich wollte schon ewig eine Ray-Ban haben, aber die sahen immer total beknackt auf meiner Nase aus. Jetzt nicht mehr, mir ist anscheinend ein Ray-Ban-Gesicht gewachsen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ankegroener.de\/blog\/..\/Bilder\/IMG_1993.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"598\" class=\"alignnone size-full wp-image-39317\" \/><\/p>\n<p>Ich gebe zu, so irre unterscheidet sich meine Brille f\u00fcr Bibliotheken, Archive und Museen nicht von der Alltagsbrille, hier vorn im Bild, aber was soll&#8217;s, diese Art steht mir halt. Ich m\u00f6chte aber erw\u00e4hnen, dass ich auch total fancy andere Gestelle ausprobiert habe, mit denen ich mich aber wie ein Clown gef\u00fchlt habe.<\/p>\n<p>Am Donnerstag konnte ich die Brille schon f\u00fcr wenige Minuten im Lenbachhaus antesten, als ich meiner Kollegin dabei zusah, wie sie mir auf dem Bildschirm die Serverstruktur erl\u00e4uterte, w\u00e4hrend ich ab und zu Notizen machte. Nach gef\u00fchlt einem Jahr st\u00e4ndigem Brille auf, Brille ab, um lesen UND schreiben zu k\u00f6nnen, war das ein sehr sch\u00f6nes \u2013 und verdammt teuer bezahltes \u2013 Vergn\u00fcgen. Sorry, wenn ich so auf dem Geld rumreite, aber 1000 Euro habe ich bisher noch nie f\u00fcr eine Brille ausgeben m\u00fcssen. Und dabei war das Markengestell noch das Schn\u00e4ppchen.<\/p>\n<p>Aber wie sinnvoll diese Investition war, merkte ich gestern im ZI, als ich die vorletzte Hand an meinen Protzen-Aufsatz legte. Mit der normalen Brille renne ich in der Bibliothek rum und hole B\u00fccher aus den Regalen, dann setze ich die Arbeitsplatzbrille auf und kann wieder entspannt lesen, bl\u00e4ttern, schreiben, recherchieren, ohne st\u00e4ndig meine Sitzposition \u00e4ndern zu m\u00fcssen (um n\u00e4her an den Rechner ranzukommen) oder meine Arme zu verrenken (um B\u00fccher von mir wegzuhalten). Und schick sehe ich dazu auch noch aus.<\/p>\n<p>Bei der Recherche ist mir leider eine Ausstellung aufgefallen, die ich in meiner Dissertation \u00fcbersehen hatte. Wenn Sie also bitte im <a href=\"https:\/\/opacplus.bsb-muenchen.de\/search?isbn=3412524077&#038;db=100&#038;View=default\">Buch<\/a> mal auf Seite 431 in der Ausstellungshistorie ein erg\u00e4nzendes Post-it einkleben wollen oder im E-Book einen Kommentar (habe ich beides gemacht): 1988 war Protzens \u201eDonaubr\u00fccke bei Leipheim\u201c (1936) auf der Ausstellung \u201e<a href=\"https:\/\/www.deutsche-digitale-bibliothek.de\/item\/BPKU7SEFBKTRYEBNBGHROKZCJM23WU72\">Stationen der Moderne<\/a>\u201c in Berlin zu sehen. Beleg: Berlinische Galerie (Hrsg.): <em>Stationen der Moderne. Die bedeutenden Kunstausstellungen des 20. Jahrhunderts in Deutschland, Berlinische Galerie, Museum f\u00fcr Moderne Kunst, Photographie und Architektur 1988<\/em>. Berlin 1989, S. 286.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Mittwoch holte ich meine f\u00fcrchterlich teure Arbeitsplatzbrille vom Optiker ab, die ich vor einigen Wochen gekauft hatte. Ich wollte schon ewig eine Ray-Ban haben, aber die sahen immer total beknackt auf meiner Nase aus. Jetzt nicht mehr, mir ist anscheinend ein Ray-Ban-Gesicht gewachsen. 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