{"id":6660,"date":"2010-02-28T10:10:26","date_gmt":"2010-02-28T08:10:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ankegroener.de\/?p=6660"},"modified":"2010-02-28T10:10:26","modified_gmt":"2010-02-28T08:10:26","slug":"bucher-2010-%e2%80%93-februar","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ankegroener.de\/blog\/?p=6660","title":{"rendered":"B\u00fccher 2010 \u2013 Februar"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.ankegroener.de\/razza\/..\/Bilder\/buecher_feb10.jpg\" alt=\"buecher_feb10\" title=\"buecher_feb10\" width=\"380\" height=\"244\" class=\"alignnone size-full wp-image-7194\" srcset=\"https:\/\/ankegroener.de\/blog\/..\/Bilder\/buecher_feb10.jpg 380w, https:\/\/ankegroener.de\/blog\/..\/Bilder\/buecher_feb10-353x226.jpg 353w\" sizes=\"auto, (max-width: 380px) 100vw, 380px\" \/><\/p>\n<p><strong>Ted Naifeh &#8211; <em><a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/Courtney-Crumrin-Things-Graphic-Novels\/dp\/1929998600\/\">Courtney Crumrin 1: The Night Things<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n<p>Was Gruseliges f\u00fcr die Kleinen und die Ankes, die im Herzen klein geblieben sind. <em>Things<\/em> erz\u00e4hlt von Courtney, gesch\u00e4tzte 12, 13 Jahre alt, die mit ihren Eltern zu ihrem brummigen Onkel in sein verwunschen aussehendes Haus zieht. Mama und Papa sind damit besch\u00e4ftigt, Eindruck auf die genauso oberfl\u00e4chlichen Nachbarn zu machen, w\u00e4hrend Courtney rausfindet, dass Mitsch\u00fcler und Mitsch\u00fclerinnen ganz sch\u00f6ne Blagen sein k\u00f6nnen. In ihrer Not wendet sie sich an den Onkel, der ganz zuf\u00e4llig ein paar Zauberb\u00fccher rumliegen hat, in denen Courtney st\u00f6bert. Nat\u00fcrlich kann sie nicht widerstehen, ein paar von den magischen Spr\u00fcchen anzuwenden, aber meist passiert nicht das, was sie sich erhofft. <\/p>\n<p><em>Night Things<\/em> verkn\u00fcft sehr unterhaltsam das \u00fcbliche pupert\u00e4re Generve um Anerkennung und Selbstfindung mit ein bisschen Magie \u2013 und hat nebenbei eine sehr sympathische und realistisch gezeichnete Heldin. Ich bin leider doch nicht mehr so ganz Zielgruppe, aber mir hat es trotzdem gut gefallen.<\/p>\n<p>(<a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/gp\/reader\/1929998600\/ref=sib_dp_pt#reader-link\">Leseprobe<\/a> bei amazon.de)<\/p>\n<p><strong>Paul Ingrassia \u2013 <em><a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/Crash-Course-American-Automobile-Industrys\/dp\/1400068630\/\">Crash Course \u2013 The American Automobile Industry&#8217;s Road from Glory to Desaster<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n<p>Unterhaltsames, aber teilweise deprimierendes Buch \u00fcber die amerikanische Autoindustrie, ihren Beginn, ihre Erfolgsgeschichte, wie sie die amerikanische Mittelklasse geschaffen hat, wie sie das Auto zu einem kultischen Gegenstand hat werden lassen \u2013\u00a0und wie sie zum Schluss beim Kongress um Geld betteln musste, um wenigstens die Miete zahlen zu k\u00f6nnen. <em>Crash Course<\/em> liest sich zun\u00e4chst sehr gut weg, und man kann wirklich nachf\u00fchlen, wie sehr diese Industrie ein ganzes Land gepr\u00e4gt hat. Wie die schon angesprochene Mittelklasse: <a href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Henry_ford\">Henry Ford<\/a> war der erste, der seinen Angestellten angemessene L\u00f6hne gezahlt hat, die \u00fcber das bisherige Ma\u00df hinausgingen, das gerade mal f\u00fcr Nahrung und ein Dach \u00fcber dem Kopf reichte. Die Ford-Mitarbeiter waren die ersten, die Geld zur\u00fccklegen und sich damit Dinge leisten konnten, die bisher den Reichen vorbehalten waren. Andere Firmen zogen nach, und so entstand eine neue Klasse in Amerika. <\/p>\n<p>Leider versackt das Buch zum Schluss in purem Faktenrunterbeten. Kann nat\u00fcrlich auch daran liegen, dass Firmenzusammenschl\u00fcsse und Hinterzimmerdeals nicht mehr ganz so \u201egro\u00df\u201c sind oder sich so episch anf\u00fchlen wie die fast 100 Jahre Autogeschichte vorher. Aus deutscher Sicht habe ich nat\u00fcrlich gerne die Storys um den DaimlerChrysler-Zusammenschluss gelesen, und was General Motors und Ford in der Zeit gemacht haben, war dann auch teilweise unfassbar in seiner New-Economy-Hybris. Aber: Das Buch beendet fast jeden Absatz mit einem dr\u00e4uenden \u201eIn zehn Jahren lernten sie, was diese Entscheidung bedeutete\u201c oder \u201eH\u00e4tten sie damals schon gewusst, dass &#8230;\u201c Hui. Nat\u00fcrlich l\u00e4sst sich r\u00fcckblickend immer sagen, was anders gemacht h\u00e4tte werden m\u00fcssen. Was mich nur so genervt hat: Vor gerade einmal 15 Jahren hat der gleiche Autor ein Buch geschrieben mit dem Titel <em>Comeback: The Fall and Rise of the American Automobile Industry<\/em>, das das genaue Gegenteil erz\u00e4hlt. Wahrscheinlich endet da jeder Absatz mit \u201eDie weisen M\u00e4nner aus Detroit in ihren fahrenden Kisten. Bis zur Unendlichkeit und noch viel weiter.\u201c<\/p>\n<p>Au\u00dferdem \u2013 aber das ist wirklich pers\u00f6nliches Erbsenz\u00e4hlen \u2013 h\u00e4tte ich mir ein paar mehr Bilder gew\u00fcnscht. Ich besch\u00e4ftige mich von Berufs wegen jeden Tag mit Autos und behaupte auch, die europ\u00e4ische Modellpalette der letzten zehn Jahre halbwegs auf dem Schirm zu haben, aber was die Amerikaner alles gebaut haben, kenne ich l\u00e4ngst nicht so gut. Wenn man schon \u00fcber <a href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/General_motors\">GM<\/a> und seine gef\u00fchlt 700 Untermarken und ihre gef\u00fchlt 7.000 Modelle der letzten 20 Jahre schreibt, die sich laut Autor auch alle total \u00e4hnlich sehen, w\u00e4ren ein paar winzige Bilder ganz nett. Denn: Wie <a href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Edsel\">Edsel<\/a> und der <a href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/First-generation_Ford_Mustang\">Ford Mustang<\/a> aussehen, wei\u00df ich dann doch. Davon h\u00e4tte ich kein Foto gebraucht.<\/p>\n<p>(<a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/gp\/reader\/1400068630\/ref=sib_dp_pt#reader-link\">Leseprobe<\/a> bei amazon.de)<\/p>\n<p><strong>Mike Mignola\/Troy Nixon, Farel Dalrymple  \u2013\u00a0<em><a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/Jenny-Finn-Messiah-Mike-Mignola\/dp\/1934506141\/\">Jenny Finn: Doom Messiah<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n<p>Kleines B\u00fcchlein mit einer ebenso kleinen Story: Der tumbe Joe l\u00e4uft im viktorianischen England der kleinen Jenny Finn hinterher, die so unschuldig aussieht, aber \u2013 nat\u00fcrlich \u2013 ein d\u00fcsteres Geheimnis mit sich herumtr\u00e4gt. Prostituierte werden ermordert, Freier sterben, verwandeln sich und sind pl\u00f6tzlich mit Tentakeln, Saugn\u00e4pfen und Fischm\u00fcndern \u00fcbers\u00e4t, der Premierminister versteckt sein Gesicht hinter einer eisernen Maske, und an den Bildr\u00e4ndern schwappen gerne kleine Fische ins Bild, die <em>&#8220;doom&#8221;<\/em> fl\u00fcstern. Das Buch versetzt einen in eine Stimmung von <em>From Hell, Oliver Twist<\/em> und dem fliegenden Holl\u00e4nder gleichzeitig, hat aber leider nicht wirklich eine sinvolle Geschichte zu erz\u00e4hlen. Aber die Atmosph\u00e4re hat mich durchaus in ihren Bann gezogen.<\/p>\n<p><strong>Bill Willingham\/Lan Medina \u2013 <em><a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/Fables-Legends-Exile-VOL-01\/dp\/1563899426\/\">Fables 1: Legends in Exile<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n<p>H\u00fcbsche Idee, einen Haufen bekannter M\u00e4rchenfiguren wie Schneewittchen, Rotk\u00e4ppchen und K\u00f6nig Blaubart nach New York in die Realit\u00e4t zu verfrachten, wo sie versuchen, ein \u201enormales\u201c Leben zu f\u00fchren. <em>Legends<\/em> ist eine klassische Wer-war&#8217;s-Geschichte, wo der b\u00f6se Wolf (in Menschengestalt) als Privatdetektiv das Verschwinden von Rosenrot aufkl\u00e4ren muss. Klingt erstmal bescheuert, klappt aber \u00fcberraschend gut, weil die Kriminalgeschichte stets charmant unterbrochen wird von Problemen, die eben nur M\u00e4rchenfiguren haben k\u00f6nnen. So n\u00f6lt Pinocchio rum, dass er zwar gerne ein echter Junge werden wollte, aber dann doch irgendwann auch mal erwachsen, und die Sch\u00f6ne und das Biest haben nach 1000 Jahren erste Eheprobleme, um die sich Schneewittchen als Council k\u00fcmmern muss \u2013 und: don&#8217;t mention the dwarves! <\/p>\n<p>Die Zeichnung fand ich sehr konservativ, wenn das das richtige Wort ist: Die Frauen alle mit D-Cups, die M\u00e4nner mit Brustumf\u00e4ngen wie Litfasss\u00e4ulen; sieht alles wie Superhelden in den 50er Jahren aus und war daher eher \u00fcberraschungsarm. Da h\u00e4tte ich mir auch ein bisschen mehr Idee gew\u00fcnscht, aber trotzdem fand ich <em>Legends<\/em> recht unterhaltsam.<\/p>\n<p>(<a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/gp\/reader\/1563899426\/ref=sib_dp_pt#reader-link\">Leseprobe<\/a> bei amazon.de)<\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/michaelpollan.com\/\">Michael Pollan<\/a> \u2013 <em><a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/Defense-Food-Eaters-Manifesto\/dp\/0143114964\/\">In Defense of Food<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n<p>Pollan verr\u00e4t die Pointe seines Buchs gleich am Anfang \u2013 \u201eEat food. Not too much. Mostly plants.\u201c und nutzt die verbleibenden 200 Seiten dazu, diesen wunderbaren Merksatz f\u00fcr ein normales, gesundes Essverhalten aufzudr\u00f6seln. Er beginnt damit, \u201efood\u201c zu erkl\u00e4ren, denn was wir heute im Supermarkt kaufen, seien eher \u201efood-like substances\u201c als Nahrung. Er schreibt \u00fcber den Terror der <em>nutrinionists<\/em>, die sich nur mit den chemischen Komponenten einzelner Nahrungsmittel befassen und daraus wilde Leits\u00e4tze bilden (Omega-3-Fetts\u00e4uren retten die Welt), anstatt zu beachten, dass viele Lebensmittel erst im Zusammenspiel mit anderen ihre Wirkung entfalten. Er beleuchtet zwar eher das amerikanische Essverhalten als das europ\u00e4ische (wenn es das gibt), aber die Grundz\u00fcge der <em>Western Diet<\/em> d\u00fcrften auch in Deutschland schon ziemlich weit vorherrschen. <\/p>\n<p>Da ich mich seit einiger Zeit ein bisschen mehr mit Essen besch\u00e4ftige und ich versuche, aus meinem alten Essverhalten rauszukommen, um Nahrung wieder als etwas Normales anzunehmen, war ich 200 Seiten lang mit Nicken besch\u00e4ftigt. Vor allem bei der Stelle, als es um gelernte wissenschaftliche Erkenntnisse ging (die auch gerne deshalb enstehen, weil die Nahrungsmittelindustrie \u00fcberhaupt in der Richtung forschen l\u00e4sst \u2013 auch dazu f\u00fchrt Pollan Studien an), die wir verinnerlicht haben \u2013 zum Beispiel zum Thema Fett: <\/p>\n<blockquote><p>&#8220;In one experiment, he (psychologist Paul Rozin) showed the words &#8220;chocolate cake&#8221; to a group of Americans and recorded their word association. &#8220;Guilt&#8221; was the top response. If that strikes you as unexceptional, consider the response of the French eaters to the same prompt: &#8220;celebration&#8221;. Oh, yeah.&#8221;<\/p><\/blockquote>\n<p>Die ersten beiden Teile des Buchs befassen sich ein bisschen mit der Geschichte der Nahrungsmittelproduktion und wie wir \u00fcberhaupt dorthin gekommen sind, wo wir uns jetzt befinden. Im dritten gibt Pollan dann ganz simple Tipps, wie wir unser Essverhalten wieder normalisieren k\u00f6nnen. Das ist f\u00fcr viele von euch vielleicht \u00fcberfl\u00fcssiger Quatsch, aber ich fand es doch ganz nett, schlichte Merks\u00e4tze aufgez\u00e4hlt zu bekommen, die ich pers\u00f6nlich mir ab und zu aufsagen kann.<\/p>\n<p>Beispiel: &#8220;Don&#8217;t eat anything your great-grandmother wouldn&#8217;t recognize as food.&#8221; Darunter f\u00e4llt dann auch das Brot vom Kettenb\u00e4cker, das aus 35 Zutaten besteht, wo doch eigentlich nur Mehl, Hefe, Wasser und Salz reinm\u00fcssten. Oder &#8220;Avoid food products that make health claims.\u201c Klar, dass in der Milchschnitte mehr Zucker als \u201edas Beste aus einem Viertel Liter Milch\u201c drin ist (wobei ich nicht wei\u00df, was das Beste aus einem Viertel Liter Milch ist). Pollan:<\/p>\n<blockquote><p>&#8220;As I write, the <a href=\"http:\/\/www.fda.gov\/\">FDA<\/a> has just signed off on a new health claim for Frito-Lay chips on the ground that eating chips fried in <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fetts\u00e4uren#Gesundheitliche_Bedeutung\">polyunsaturated fats<\/a> can help you reduce your consumption of saturated fats, thereby conferring blessings on your cardiovascular system. So can a notorious junk food pass through the needle eye of nutritionist logic and come out the other side looking like a health food.&#8221;<\/p><\/blockquote>\n<p>Weitere Tipps, auch logisch: mehr auf dem Markt kaufen, Gem\u00fcsekisten abonnieren (&#8220;shake the hand that feeds you&#8221;), wenn m\u00f6glich, selbst etwas anbauen, weniger Fleisch essen und wenn ja, dann bitte von Tieren, die in Freiheit mit Gras aufgewachsen sind und nicht in Massentierhaltung und mit Getreide. Und zum Abschluss: Iss wieder so wie fr\u00fcher. Nicht im Auto, nicht im Meeting, sondern am Esstisch in Ruhe und wenn m\u00f6glich in Gesellschaft. Nimm dir Zeit zum Einkaufen, zum Kochen und zum Genie\u00dfen. Und Wein zum Essen ist ein Kulturgut. <\/p>\n<p>Wie gesagt, 200 Seiten lang genickt.<\/p>\n<p>(<a href=\"http:\/\/michaelpollan.com\/in_defense_excerpt.pdf\">Leseprobe<\/a> (pdf) von Pollans Webseite)<\/p>\n<p><strong>Mike Mignola\/Richard Corben, P. Craig Russell \u2013 <a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/Hellboy-Vol-Troll-Witch-Stories\/dp\/1593078609\"><em>Hellboy 7: The Troll Witch<\/em> and <em>Others<\/em><\/a><\/strong><\/p>\n<p>Ich bin ja meist etwas n\u00f6lig, wenn von mir geliebte Zeichner (MIGNOLA!) von mir geliebte Figuren (HELLBOY!) an andere Zeichner abgeben. Im siebten Band vom H\u00f6llenjungen passiert bei einigen Geschichten genau das \u2013 aber netterweise hat sich Herr Mignola gute Kerle ausgesucht, die den Charakter der Hauptfigur sehr sch\u00f6n und eigenst\u00e4ndig einfangen, ohne aus ihr etwas ganz Neues zu machen. Ich habe trotzdem den einzigartigen Mignola-Stil vermisst, den ich \u00fcber sechs B\u00e4nde liebgewonnen habe, denn er hat f\u00fcr mich die Figur zu der gemacht, die sie ist. Sobald ihre Kantigkeit sich zu einem leicht ver\u00e4nderten, eher menschlichen K\u00f6rper \u00e4ndert, hat sie ihre Identit\u00e4t ein winziges bisschen verloren. Daf\u00fcr retten die Geschichten in diesem Band wie immer den hohen Standard von <em>Hellboy<\/em>: Gerade <em>Makoma<\/em>, die Hellboy nach Afrika f\u00fchrt, hat mich sehr beeindruckt.<\/p>\n<p>(<a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/gp\/reader\/1593078609\/ref=sib_dp_pt#reader-link\">Leseprobe<\/a> bei amazon.de)<\/p>\n<p><strong>Mike Mignola\/Duncan Fegredo \u2013 <em><a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/Hellboy-Vol-Darkness-Calls-v\/dp\/159307896X\/\">Hellboy 8: Darkness Calls<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n<p>Der erste Band, der komplett von einem anderen Zeichner erstellt wurde. Daf\u00fcr wird endlich der gro\u00dfe Bogen der Lebensgeschichte Hellboys weitergef\u00fchrt. Und zwar wie immer mit vielen B\u00f6sewichtern, alten und neuen Bekannten und vielen Sagengestalten aus aller Herren L\u00e4nder. Hier liegt der Schwerpunkt auf russischer Folklore, was mir sehr gut gefallen hat. Leider ist der achte Band der bisher letzte in der Reihe. Wir warten aufs Christkind \u2013 und auf Band 9 und 10, die im M\u00e4rz bzw. Juni erscheinen werden. Leider beide nicht von Mignola gezeichnet.<\/p>\n<p>(<a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/gp\/reader\/159307896X\/ref=sib_dp_pt#reader-link\">Leseprobe<\/a> bei amazon.de)<\/p>\n<p><strong>Siri Hustvedt \u2013 <em><a href=\"\/\/www.amazon.de\/What-I-Loved-Siri-Hustvedt\/dp\/0340830727\/\">What I Loved<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n<p>Ein wunderbares, pr\u00e4zises Buch \u00fcber Liebe, Trauer, Freundschaft und nochmal Liebe und Freundschaft. <em>What I Loved<\/em> beschreibt in sehr klaren Worten einen gro\u00dfen Teil der Lebensgeschichte von Bill und Violet und Leo und Erica. Bill ist K\u00fcnstler, Violet Soziologin, Leo Professor f\u00fcr Kunstgeschichte und Erica Literaturwissenschaftlerin. Die gro\u00dfen Themen sind damit vorgegeben: die verschiedenen Auspr\u00e4gungen von menschlichem Dasein und das Erstellen bzw. die Rezeption von Kunst und Literatur. Sie bilden den N\u00e4hrboden, auf dem sich die Geschichte der vier und ihrer Kinder abspielt; das Leben, das sie leben, findet immer Widerhall in den Dingen, mit denen sie sich besch\u00e4ftigen und umgekehrt. Und auch wenn sich das jetzt wie eine intellektuelle Finger\u00fcbung anh\u00f6rt, habe ich selten ein Buch gelesen, das mich so ber\u00fchrt hat. Vielleicht weil der intellektuelle Geist dauernd mit dem wilden Herz zusammenst\u00f6\u00dft, das sich nicht \u00fcberdenken oder malen oder aufschreiben l\u00e4sst. Weil es immer noch hofft, wo der Geist schon aufgegeben hat, und weil es immer noch liebt, was l\u00e4ngst nicht mehr da ist. <\/p>\n<p>(<a href=\"http:\/\/www.amazon.com\/What-Loved-Novel-Siri-Hustvedt\/dp\/0312421192\/\">Leseprobe<\/a> bei amazon.com)<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Weggelegt: <em><a href=\"http:\/\/www.ankegroener.de\/?p=6914\">Der Mann ohne Eigenschaften<\/a><\/em> von Musil, <em><a href=\"http:\/\/www.ankegroener.de\/?p=7179\">Lord of the Barnyard<\/a><\/em> von Egolf.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ted Naifeh &#8211; Courtney Crumrin 1: The Night Things Was Gruseliges f\u00fcr die Kleinen und die Ankes, die im Herzen klein geblieben sind. Things erz\u00e4hlt von Courtney, gesch\u00e4tzte 12, 13 Jahre alt, die mit ihren Eltern zu ihrem brummigen Onkel in sein verwunschen aussehendes Haus zieht. Mama und Papa sind damit besch\u00e4ftigt, Eindruck auf die [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":10,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-6660","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-weblog"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/ankegroener.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6660","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/ankegroener.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/ankegroener.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ankegroener.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/10"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/ankegroener.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=6660"}],"version-history":[{"count":58,"href":"https:\/\/ankegroener.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6660\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7207,"href":"https:\/\/ankegroener.de\/blog\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6660\/revisions\/7207"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/ankegroener.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=6660"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/ankegroener.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=6660"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/ankegroener.de\/blog\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=6660"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}