{"id":9148,"date":"2010-06-26T08:11:04","date_gmt":"2010-06-26T06:11:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.ankegroener.de\/?p=9148"},"modified":"2010-06-26T08:11:04","modified_gmt":"2010-06-26T06:11:04","slug":"kasespatzle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ankegroener.de\/blog\/?p=9148","title":{"rendered":"K\u00e4sesp\u00e4tzle"},"content":{"rendered":"<p>Vor kurzem schrieb ich, dass die uralte Springform von Mama (oder Oma) allm\u00e4hlich <a href=\"http:\/\/www.ankegroener.de\/?p=8159\">den Geist aufgibt<\/a> \u2013 worauf man mir eine Springform <a href=\"http:\/\/www.ankegroener.de\/?p=8234\">schickte<\/a>, die seitdem auch fast jedes Wochenende in den Ofen darf (und die mich bei jedem Backen an den freundlichen <a href=\"http:\/\/www.duebaristi.de\/\">Spender<\/a> erinnert, gute Werbung).<\/p>\n<p>Am Mittwoch erw\u00e4hnte ich dann in meinem \u201eEssen ist neuerdings so toll\u201c-<a href=\"http:\/\/www.ankegroener.de\/?p=9096\">Eintrag<\/a> unschuldig in einem Nebensatz, dass sich in unserer Speisekammer neben anderen Nudeln auch Sp\u00e4tzle befinden. Mein Patenonkel ist ein waschechter Schwabe, und daher habe ich als Kind in <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Geislingen_an_der_Steige\">Geislingen an der Steige<\/a> an den Wunderwerken Sp\u00e4tzle und Kn\u00f6pfle teilhaben d\u00fcrfen \u2013 und den Geschmack nie wieder vergessen. Mit Zwiebeln und K\u00e4se und wenn&#8217;s sein muss, noch Schinken, aber eigentlich reichen auch Zwiebeln und K\u00e4se: fantastisch. Daher stehen bei uns Norddeutschen eben auch Sp\u00e4tzle in der Kammer. Keine Ahnung, warum ich die noch nie selbstgemacht habe, aber diese Ruhe ist jetzt vorbei, denn Florian hat mir netterweise einen Sp\u00e4tzlehobel geschenkt. Wie toll ist das denn bitte? Ihr seid alle bekloppt, aber vielleicht passen wir deswegen so gut zusammen. Nochmals vielen Dank, ich habe sehr breit grinsend an der Packstation gestanden.<\/p>\n<p>Und so sehen die ersten Florian-Ged\u00e4chtnissp\u00e4tzle aus:<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.ankegroener.de\/razza\/..\/Bilder\/spaetzle.jpg\" alt=\"\" title=\"spaetzle\" width=\"380\" height=\"285\" class=\"alignnone size-full wp-image-9151\" \/><\/p>\n<p>Das Sp\u00e4tzlerezept stammt von <a href=\"http:\/\/www.genial-lecker.de\/archiv\/2006\/12\/rezept-spaetzle-1.html\">hier<\/a> und reicht f\u00fcr zwei bis drei verfressene Leute als seeehr s\u00e4ttigende Hauptmahlzeit. <\/p>\n<p>Aus 400 g <strong>Mehl<\/strong>, 5 <strong>Eiern<\/strong> und circa 100 ml <strong>Wasser<\/strong> einen Teig herstellen. Sch\u00f6n mit Holzl\u00f6ffel und Muskelschmalz. Wasser nach und nach zugeben, bis sich der z\u00e4hfl\u00fcssige Teig von der Sch\u00fcsselwand l\u00f6st. Die Sp\u00e4tzle in kochendes Salzwasser schaben, hobeln, pressen oder telekinesieren. Mit geriebenem K\u00e4se und angebratenen Zwiebeln \u00fcberbacken. <\/p>\n<p>W\u00e4hrend die Sp\u00e4tzle im Ofen gratinieren, kann man sich 15 Minuten lang damit besch\u00e4ftigen, den fiesen Teig aus dem Hobel zu kriegen. Und der Sch\u00fcssel. Und vom Holzl\u00f6ffel. Und vom Herd, denn mein erster Hobelversuch war von ziemlichem \u00dcberschwang gekennzeichnet. Wenn ich das mal so sagen darf: Dieser Teig ist ein absoluter Schmerz im Arsch, aber, dickes Aber: Die Sp\u00e4tzle sind sowas von fantastisch lecker! Selbstgemachte Nudeln schmecken schon toll \u2013 wobei die Vollkornlinguine von Alnatura mich davon \u00fcberzeugen konnten, doch nicht dauernd Nudeln selber machen zu m\u00fcssen \u2013, aber die selbstgemachten Sp\u00e4tzle schlagen die gekaufte T\u00fcte nicht nur um L\u00e4ngen, sondern um Meilen. Ich bin begeistert. Habt ihr das Ger\u00e4usch eben geh\u00f6rt? Das waren die Supermarktsp\u00e4tzle, die im M\u00fclleimer gelandet sind. An mein Herz, Hobel!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor kurzem schrieb ich, dass die uralte Springform von Mama (oder Oma) allm\u00e4hlich den Geist aufgibt \u2013 worauf man mir eine Springform schickte, die seitdem auch fast jedes Wochenende in den Ofen darf (und die mich bei jedem Backen an den freundlichen Spender erinnert, gute Werbung). 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