Pittole

Ein uraltes Rezept von Nicky aus ihrem ersten Kochbuch. Mache ich nicht allzu oft, aber immer, wenn ich die kleinen Teigpäckchen frittiert und genossen habe, frage ich mich: warum eigentlich? Sie passen hervorragend zu Käse, Antipasti, Oliven oder, so esse ich sie immer, gedippt in Olivenöl und grobes Salz.

pittole

Für ungefähr 50 Stück.

300 g Mehl, Type 405, mit
1 TL Salz in einer Schüssel vermischen. In der Mitte eine kleine Mulde formen.

20 g Frischhefe (also ein halber Würfel) und
1 Prise Zucker in
200 ml lauwarmem Wasser auflösen und in die Mehlschüsselmulde gießen. Noch
2 EL Olivenöl dazugeben und alles miteinander verkneten. Ich mache das per Hand, eine Küchenmaschine tut’s natürlich auch. Der Teil soll, wie es sich für einen anständigen Hefeteig gehört, glatt und geschmeidig sein und nicht mehr an den Händen kleben. Dazu eventuell ein bisschen Mehl zugeben.

Den Teig in einer abgedeckten Schüssel an einem warmen Ort für 30 bis 45 Minuten gehen lassen; er sollte sich dabei ungefähr verdoppeln.

Während der Teig ruht, in eine große Pfanne oder einen Topf, worin auch immer ihr frittierten wollt,
zwei Fingerbreit Olivenöl eingießen,
3 bis 5 Zweige Rosmarin dazu plus
5 Knoblauchzehen (oder so viel ihr wollt. Bei mir sind’s fünf). Das Öl erwärmen, damit es den wunderbaren Rosmarin- und Knoblauchgeschmack annehmen kann. Gewürze rausfischen und das Öl zum Frittieren erhitzen.

Den Teig nochmal kurz durchkneten, fingerdick ausrollen, in Streifen und dann in kleine Quadrate schneiden und diese dann frittieren. Die kleinen Päckchen verdoppeln sich im Öl ungefähr, also nicht zu viele davon auf einmal in die Pfanne geben.

Noch warm servieren. Oder mit der neuen Kamera fotografieren, an der man eventuell noch üben sollte, wie man auf das fokussiert, auf das man fokussieren möchte. Aber schöne graue Platte da im Vordergrund, oder?